Stadt Bayreuth

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10.08.2007

Festspiele beleben die Wirtschaft

Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel werden gestärkt

FestspielhausDie Richard-Wagner-Festspiele sind ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Stadt Bayreuth. Die Innenstadt, Gaststätten, Cafés, Kultur- und Freizeiteinrichtungen und der Einzelhandel erfreuen sich seit Tagen zahlreicher, zusätzlicher Besucher und Kunden. Gäste aus dem In- und Ausland genießen neben den Festspielen auch die anderen Attraktionen Bayreuths in vollen Zügen. Nach Auskunft der Interessenvertreter der Hotellerie, Gastronomie sowie des Einzelhandels verliefen die ersten Festspieltage gut, die Gäste der Wagnerstadt sind auch im Jahr 2007 wieder hoch zufrieden.

Wie das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Bayreuth mitteilt, werden während der fünfwöchigen Festspielzeit rund 70.000 Gästeübernachtungen in Bayreuth gezählt. Dies macht rund ein Viertel der jährlichen Übernachtungen aus. Dazu kommen ca. 500.000 Tagesgäste, die der Stadt Bayreuth einen Besuch abstatten. Die übernachtenden Gäste geben in Bayreuth zusammen rund 11 Millionen Euro, die Tagesgäste weitere 10 Millionen Euro. Diese Berechnungen berücksichtigen noch nicht die sogenannten „850 Bayreuther auf Zeit“, die im Festspielhaus über zwei Monate im Jahr arbeiten. Hierzu zählen etwa die beteiligten Künstler, Handwerker und deren Familien. Schätzungen zufolge tätigt dieser Personenkreis während des Aufenthaltes in Bayreuth noch einmal Ausgaben in Höhe von 10 Millionen Euro.

Von der Festspielzeit profitiert auch in besonderem Maße der Bayreuther Einzelhandel. Zahlreiche Bayreuther Einzelhandelsgeschäfte bieten während der Festspielzeit ein spezielles, auf die Bedürfnisse der Gäste ausgerichtetes Programm an. Besonders profitiert der Bayreuther Einzelhandel in Jahren, in denen der „Ring“ aufgeführt wird, da durch die Länge und Pausen der Aufführungen Übernachtungen und Einkaufsbummel in Bayreuth besonders begünstigt werden. Dies ist auch in diesem Jahr der Fall.

Die Festspiele stellen damit nicht nur in kultureller Hinsicht ein internationales Highlight dar, sondern tragen wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg zahlreicher Betriebe bei. Diese hohe Wertschöpfung sollte laut Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl gehalten und punktuell weiter erhöht werden. „Wir benötigen zusätzliche hochwertige Übernachtungsmöglichkeiten. Durch die Schließung des Hotels “Rheingold” sind wichtige Kapazitäten verloren gegangen. Die Stadt hat daher ein großes Interesse an der Ansiedlung eines hochwertiges Hotels, um diese „Angebotslücke“ schließen zu können“, betont das Stadtoberhaupt.