Stadt Bayreuth

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16.02.2007

Fitnessprogramm für Hans Walter Wild-Stadion

Hans Walter Wild-Stadion

Das Hans Walter Wild-Stadion soll in den kommenden Jahren schrittweise saniert und modernisiert werden. In seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Bauaus-schuss des Stadtrats eingehend mit der Substanz des in die Jahre gekommenen Fußball- und Leichtathletik-Stadions, das den Namen von Bayreuths ehemaligem Oberbürgermeister Wild trägt. Der Sanierungsbedarf der Sportstätte soll nun in einem mehrjährigen Programm schrittweise abgearbeitet werden. Der Startschuss für die Arbeiten fällt bereits in diesem Jahr.

Wie Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl mitteilt, wird sich die Generalsanierung des Stadions nach dem den Bauausschussmitgliedern jetzt vorgestellten Fahrplan wohl bis ins Jahr 2010 hinein erstrecken. Dabei soll der Funktion der Sportstätte als Wettkampfarena für Leichtathletik ebenso entsprochen wie der als Fußballstadion.

Sanierung in neun Schritten

Das Konzept zur Generalsanierung umfasst neun Schritte, die über einen Zeitraum von vier Jahren umgesetzt und finanziell geschultert werden müssen. Den Anfang macht im laufenden Jahr die Sanierung der Eingangselemente des Stadions, die inzwischen 34 Jahre auf dem Buckel haben. Ebenfalls für 2007 ist geplant, die Fenster der Stadiongaststätte und des Übungsraums gegen moderne Nachfolger auszutauschen. Auch sie stammen aus den 60er Jahren, sind teilweise undicht und blind. Alles in allem werden diese Bauarbeiten die Stadt rund 100.000 Euro kosten. Geld, das der Stadtrat jetzt im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2007 eingestellt hat.

Neue Kunststofflaufbahn

Und wie geht’s in den kommenden Jahren weiter mit dem Sanierungsprogramm? 2008 sieht das Konzept des Baureferats den Einbau einer Kunststofflaufbahn statt der derzeitigen Aschenbahn vor. Vor allem der Schulsport soll hiervon profitieren. Die alte Aschenbahn ist nämlich bei Regen nicht benutzbar und vermoost sehr schnell, was einen großen Pflegeaufwand zur Folge hat. Auch die weiteren Sportflächen des Stadions sollen im kommenden Jahr saniert werden, so zum Beispiel der Halbkreis im Bereich hinter dem Tor der Ostkurve, die Kugelstoßanlage sowie der Nebenplatz, der mit Kunstrasenplatz ausgestaltet wird. Er wäre dann – auf vielfachen Wunsch von Schulen und Vereinen – von den Witterungsverhältnissen unabhängig bespielbar.

2009 steht dann die Erneuerung der Sanitäranlagen im Bereich der Westkurve sowie die Sanierung der Stehränge in der sogenannten Pufferzone zwischen Gäste- und Heimfanblock bei Fußballspielen auf der Agenda. Außerdem ist eine komplette Überdachung der Stehränge beabsichtigt.

Hans Walter Wild-Stadion in der VogelperspektiveIm Jahr 2010 schließlich soll die bisherige Bestuhlung des Stadions ausgetauscht werden. Zum Teil handelt es sich noch immer um Material aus der Entstehungszeit des Stadions Mitte der 60er Jahre.

Diesem Gesamtpaket hat der Bauausschuss jetzt einstimmig grünes Licht gegeben, wobei lediglich für 2007 ein konkreter Kostenrahmen vorliegt. Die Maßnahmen der folgenden Jahre sollen nun von der Verwaltung im Detail ausgearbeitet und kalkuliert werden.