Stadt Bayreuth

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19.10.2010

Frage eines Lückenschlusses wurde bearbeitet

Stellungnahme des Rathauses zur jüngsten Kritik von Stadtrat Bruno Hauck in Sachen Radweg St. Johannis – Seulbitz

Die Stadt Bayreuth verwahrt sich nachdrücklich gegen den Vorwurf von Stadtrat Bruno Hauck, bei dem von ihm beantragten Lückenschluss des Radwegs zwischen St. Johannis und Seulbitz über mehrere Jahre hinweg untätig geblieben zu sein.

Wie in der gestrigen KURIER-Ausgabe bereits berichtet, hatte sich Hauck über die angeblich mehr als dreijährige Untätigkeit der Stadtverwaltung in dieser Angelegenheit befremdet gezeigt. Dem hält das Rathaus in einer Pressemitteilung entgegen, dass sich die städtische Bauverwaltung sehr wohl intensiv mit der schwierigen Problematik befasst und darüber in der zuständigen Fuß- und Radwegekommission auch berichtet habe.

Die Stadt sei sich der unbefriedigenden dortigen Situation sehr wohl bewusst, Spielräume für rasche Abhilfe seien aber nicht gegeben. Vielmehr wäre die Schaffung eines separaten Radweges oder die Verbreiterung des bestehenden Gehweges im Bereich Eremitenhof letztlich nur durch eine Verlegung der Seulbitzer Kreisstraße möglich, die hier unmittelbar an die vorhandene Bebauung stößt. Der Kostenaufwand für ein solches Projekt wäre enorm, da unter anderem auch der Bühlersbach verlegt werden müsste.

Zur Verbesserung auch der Sicherheit der Radfahrer wurde zwischen der Einmündung Königsallee/Eremitenhofstraße und dem Ende der Bebauung in der Eremitenhofstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h eingerichtet. Zusätzlich wurde kurz vor Beginn des Radweges in Richtung Seulbitz das Gefahrenzeichen “Radfahrer kreuzen” aufgestellt, um darauf hinzuweisen, dass Fahrradfahrer von der Fahrbahn nach links zum Beginn des Radweges kreuzen. Weitere Möglichkeiten einer kurz- und mittelfristigen Verbesserung der Situation für die Radfahrer sah auch die Stadtratskommission für Fuß- und Radwegeplanung nicht, die sich in ihrer Sitzung 2008 – im Beisein von Stadtrat Hauck – intensiv mit dieser Thematik beschäftigte.

Aufgrund dieser Sachlage haben sowohl Hauptausschuss als auch Stadtrat im Zuge der Haushaltsberatungen 2008 keine Mittel für Maßnahmen in diesem Bereich eingestellt.

Die von Hauck seinerzeit ebenfalls monierte schlechte Straßenbeleuchtung zwischen Therme und Eremitenhof wurde bereits im Frühjahr 2007 optimiert. Im fraglichen Streckenbereich hat das städtische Tiefbauamt zehn neue Straßenlampen installiert, um etwaigen Angsträumen vorzubeugen.