Stadt Bayreuth

15.02.2017

Fragebogenaktion und Mittagstisch-Aktionstag im Hammerstätter Hof am 11. März

Stellen Sie sich vor, in der Hammerstatt gäbe es einen Ort, der ein frisches, gesundes und bezahlbares Mitttagessen bereithält. Einen Ort zum Treffen und Wohlfühlen für Jung und Alt, ob sie regelmäßig oder auch nur ab und zu dabei sind. Die Idee eines Mittags(tisch)angebotes im Hammerstätter Hof ist nicht neu, nun soll sie konkretisiert werden. Das Quartiersmanagement möchte mit den aktuellen Aktivitäten erfahren wie hoch die Nachfrage nach einem Angebot ist und was sich die Menschen im Quartier wünschen und wie sie sich einbringen wollen. Daher ist letzte Woche eine Fragebogenaktion bei Haushalten und Firmen im Stadtteil Hammerstadt angelaufen. Die ersten Erkenntnisse aus den Befragungen werden dann unter anderem auch am Aktionstag vorgestellt.

Mittagstisch-Aktionstag unter dem Motto „Essen und Trinken hält Leib und Seele und Quartier zusammen“

Um der Idee weiteren Anschub zu geben, lädt das Quartiersmanagement am Samstag, den 11. März, zum Mittagstisch-Aktionstag in den Quartierstreff Hammerstätter Hof ein. Nach dem erfolgreichen Start des gemütlichen Hoftreffs mit Kaffee und Kuchen jeden zweiten Mittwoch und der donnerstäglichen „Märchenstunde für kleine Menschen“ – geht es nun in die nächste Aktivitätenrunde. Unter dem Motto „Essen und Trinken hält Leib und Seele und Quartier zusammen“ stehen von 11 bis 15 Uhr verschiedene Leckereien auf der Speisekarte.

Aktionstag soziale Stadt Hammerstatt

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht neben dem gemeinsamen Essenserlebnis auch das weitere Ausloten des bürgerschaftlichen Engagements im Viertel, speziell im Hammerstätter Hof. Das Team um Ulrike Färber, die für die Quartiersentwicklung verantwortlich zeichnet und eng mit der Stadt Bayreuth zusammenarbeitet, möchte an diesem Tag deshalb erneut mit interessierten Bürgern oder ins Gespräch kommen, die den Wunsch haben, ihr Zusammenleben im Stadtteil aktiv mitzugestalten. Vorgestellt werden zudem die ersten Ergebnisse aus der laufenden Fragebogenaktion zum Thema Mittagstisch.

Wie sieht ein ideales Mittagsangebot für die Hammerstatt aus? Wer wären die Gäste?

Mit der laufenden Befragung möchte man das Angebot möglichst gut auf die Wünsche und Bedürfnisse der Hammerstätterinnen und Hammerstätter ausrichten. So gibt es im Fragebogen Fragen zu deren Vorlieben: Wollen die BewohnerInnen regionale, saisonale Kost? Besteht Interesse an vegetarischen oder gar veganen Angeboten? Will man bereits zwischen 11 und 12 Uhr essen oder doch lieber später? An welchen Wochentagen wäre die Nachfrage am höchsten?
Falls Sie als BewohnerIn der Hammerstatt keinen Fragebogen in Ihrem Briefkasten vorgefunden haben oder als Nicht-HammerstätterIn Interesse an einem Angebot zur Mittagszeit im Hammerstätter Hof haben, können Sie sich den Fragebogen hier herunterladen. Bis zum 6. März kann der ausgefüllte Fragebogen an die dort angegebene Adresse gesendet werden oder werfen Sie ihn in den Briefkasten am Hammerstätter Hof.

Über die Quartiersentwicklung Hammerstatt

2014 wurde das Sanierungsgebiet Hammerstatt in das Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt aufgenommen. Im Rahmen einer möglichst bürgergetragenen Quartiersentwicklung werden verschiedene Projekte vorangebracht, die vor allem der Profilierung der Hammerstatt als Wohnstandort dienen. In Zukunft sollen weitere Akteure und Unternehmer, die sich dem Stadtteil bzw. der Idee der Sozialen Stadt verbunden sehen, für ein Engagement bei einzelnen Projekten gewonnen werden. Verantwortlich für das Quartiersmanagement, ist die Bayreutherin Ulrike Färber, AGS-München, Architektengesellschaft für die Stadt. Unterstützt wird sie dabei von städtischen Mitarbeitern.
Derzeit ist das Quartiersmanagement dabei, Unternehmen und Stiftungen als Unterstützer für den neuen Quartierstreff zu gewinnen, kurzfristig für die Mittagstisch-Auftakt-Veranstaltung, aber auch, wenn es um ein mittel-bis langfristiges Engagement im Hammerstätter Hof geht. Jede Unterstützung ist willkommen. „Je nach weiterer Ausrichtung des Quartierstreffs sei auch daran gedacht, mit der Wirtschaft auf anderen Ebenen zu kooperieren. Wir wären offen für „Social Days“ und andere Corporate Social Responsibility-Möglichkeiten,“ so Ulrike Färber.
Aktuelle Informationen finden Sie auch auf der Facebookseite.