Stadt Bayreuth

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24.08.2017

Freimaurerei in Bayreuth gestern und heute

Eine neue Führung, die in Kooperation der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH mit dem Deutschen Freimaurermuseum entstanden ist, widmet sich den sichtbaren und unsichtbaren Spuren, die bekannte Freimaurer in Bayreuth hinterlassen haben. Los geht´s am Samstag, 26.8.2017 um 12.30 Uhr an der Tourist Information.

Gleich an mehrere bekannte Freimaurer wird in der Friedrichstraße erinnert. 

Mit der im Jahr 1741 von Markgraf Friedrich gegründeten Schlossloge, einer der ersten deutschen Freimaurerlogen, war Bayreuth bereits im 18. Jahrhundert ein Zentrum der Freimaurerei. Der Mitbegründer der Loge, der Baumeister Carl Philipp Christian von Gontard hinterließ als sichtbare Zeichen seines Schaffens die beiden repräsentativen Palais oberhalb der Schlossterrassen, die heute als Gontardhäuser bekannt sind. An zahlreiche andere Freimaurer hingegen erinnern Straßennamen: Feustelstraße, Ellrodtweg, Fichtestraße oder Gottfried-Semper-Weg. Doch auch Wolfgang Amadeus Mozart hat über seine Cousine Maria Anna Thekla Mozart, die durch den berühmten Briefwechsel als „Bäsle“ bekannt wurde, Spuren in Bayreuth hinterlassen: Bis zu ihren Tod im Jahr 1841 wohnte das „Bäsle“ im Haus der ehemaligen Postei in der Friedrichstraße.

Weiter geht es durchs Neue Schloss, in dem sich mit dem Palmenzimmer mutmaßlich einer der ersten Freimaurertempel des Kontinents erhalten hat bis zum Deutschen Freimaurermuseum, das im Anschluss an die Führung besichtigt werden kann. Neben Gebäuden, Straßennamen und Personen werden bei dieser zweistündigen Führung jedoch auch Ursprünge, Hintergründe und Ziele der oftmals geheimnisumwitterten Freimauerei beleuchtet.

Treffpunkt ist am kommenden Samstag um 12.30 Uhr an der Tourist Information in der Opernstraße 22.

Weitere Informationen:

Tourist Information, Tel. 0921-885 88.

www.bayreuth-tourismus.de