Stadt Bayreuth

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11.02.2011

Fußgänger-Leitsystem ist nicht fehlerhaft

Stadtplan der Stelen ist kartographisch korrekt eingenordet – System hat sich auch in anderen Städten bewährt

Das neue Fußgänger-Leitsystem in der Bayreuther Innenstadt ist entgegen anders lautenden Medienberichten kartographisch nicht fehlerhaft und entspricht in seiner Konzeption den Leitsystemen, wie sie auch in anderen Städten realisiert wurden. Hierauf weist die Stadt in einer Pressemitteilung hin und reagiert damit auch auf eine entsprechende Anfrage von BG-Stadtrat Gerhard Gollner.

Das Rathaus sieht daher auch keinen Grund für eine grundsätzliche Änderung des Systems, prüft derzeit aber, ob durch eine visualisierte Angabe der Blickrichtung eine verbesserte Orientierung erreicht werden kann.

Die 32 Stelen, die Besuchern der Innenstadt die Orientierung erleichtern sollen, bestehen aus zwei Hinweiskomponenten: einem Zielführungssystem, das Ortsunkundige mittels Pfeilen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Festspielhaus, Markgräfliches Opernhaus oder Neues Schloss führt, und einem Orientierungssystem, das auf einem graphischen Stadtplan beruht. Dort kann sich der Tourist bezüglich seines Standorts und möglicher Ziele wie Museen, Kirchen und Sehenswürdigkeiten orientieren. Stadtpläne sind grundsätzlich genordet. Daher sind auch alle Stelen einheitlich mit einem solchen, eingenordeten Stadtplan bestückt. Der Betrachter muss nur Standort, Blickrichtung und Plan räumlich miteinander in Bezug bringen.

Wie das federführend zuständige Stadtplanungsamt betont, ist diese Systematik keine Bayreuther Besonderheit. Vielmehr funktionieren Fußgänger-Leitsysteme auch in vielen anderen Städten so mit großem Erfolg – beispielsweise in Ansbach oder Rothenburg ob der Tauber. Und für den Nutzer dürfte dies eigentlich auch nichts Neues sein, denn auch beim Lesen eines gedruckten Stadtplans ist die Einnordung zu beachten.