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21.07.2017

Richard-Wagner-Festspiele: Hinweise zu Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen

Stadt Bayreuth und Polizeipräsidium Oberfranken weisen auf verkehrsrechtliche und Sicherheitsmaßnahmen hin

Die Stadt Bayreuth und das Polizeipräsidium Oberfranken weisen im Zusammenhang mit den Generalproben und der Premiere der Richard-Wagner-Festspiele am kommenden Dienstag, 25. Juli, darauf hin, dass im Rahmen des Sicherheitskonzeptes, wie bereits im vergangenen Jahr, umfangreiche verkehrsrechtliche und weitere Sicherheitsmaßnahmen notwendig werden.

Festspielhaus aus der Luft

Bereits seit Beginn der Generalproben zu den diesjährigen Bayreuther Festspielen gelten geänderte Verkehrsregelungen rund um den Grünen Hügel.

Die Festspielauffahrt über die Siegfried-Wagner-Allee wird vollständig für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zu den Parkplätzen erfolgt ausschließlich über die Tristanstraße beziehungsweise die Tannhäuserstraße (vom Grünen Baum kommend) und die Straße An der Bürgerreuth. Besuchern, die über die Bundesautobahn A9/Ausfahrt Bayreuth-Nord anreisen, wird empfohlen, bereits von der Riedinger Straße kommend am Grünen Baum abzufahren und der Wegweisung zum Festspielhaus zu folgen.

Aufgrund der Fahrbahnsanierung auf der A9 im Bereich des Stadtgebietes Bayreuth ist die Autobahnauffahrt Bayreuth-Nord Fahrtrichtung Nürnberg noch bis 25. Juli, 19 Uhr, gesperrt. Im Laufe des 26. Juli wird dann die Auffahrt Bayreuth-Süd Fahrtrichtung Nürnberg gesperrt.

An einzelnen Kreuzungen wird der Verkehr im Bedarfsfall durch die Polizei geregelt.

Rechtzeitig vor Vorstellungsbeginn anreisen

Da erfahrungsgemäß mit einem hohen Verkehrsaufkommen rund um den Festspielhügel zu rechnen ist, wird empfohlen, rechtzeitig vor Vorstellungsbeginn anzureisen und die Parkgebühr möglichst passend bereits bei der Anfahrt bereitzuhalten. Die Parkgebühren in Höhe von fünf Euro pauschal pro Tag für die Besucherparkplätze B und E werden unmittelbar an der Zufahrt zu den Parkplätzen von den durch die Stadt Bayreuth eingesetzten Parkplatzeinweisern vereinnahmt.

Schwerbehinderte mit einem amtlichen Schwerbehinderten-Parkausweis stehen auf dem Parkplatz „B“ gesondert ausgewiesene und kostenfreie Parkplätze zur Verfügung.

Für gehbehinderte Festspielgäste, die durch einen Fahrer oder ein Taxi gebracht werden, ist eine Anfahrtsmöglichkeiten über die Straße An der Bürgerreuth bis zur Absperrung am Festspielhaus gegeben. Voraussetzung ist mindestens das Merkzeichen „G“ im Ausweis des Versorgungsamtes beziehungsweise ein amtlicher Schwerbehinderten-Parkausweis. Es erfolgt eine Kontrolle durch die Polizei. Fahrzeuge müssen den Bereich umgehend nach Absetzen der Person verlassen.

Taxistandplätze werden am Fuße des Festspielhügels in der Gontardstraße sowie im Festspielpark an der Tristanstraße eingerichtet.

Haltverbote gelten zum Teil bereits seit 15. Juli

Insbesondere am Premierentag, 25. Juli, sowie im Bedarfsfall an einzelnen weiteren Tagen gelten in der Gravenreutherstraße, Tristanstraße, Tannhäuserstraße und An der Bürgerreuth umfangreiche Haltverbotsregelungen. Teilweise bestehen diese Haltverbotsregelungen seit 15. Juli für die gesamte Festspielzeit. Diese sind zwingend zu beachten; unberechtigt parkende Fahrzeuge werden durch die Polizei abgeschleppt.

Personenkontrollen durch die Polizei

Neben Zutrittskontrollen zum Festspielhaus durch einen von der Festspiel GmbH beauftragten Sicherheitsdienst müssen Gäste, die sich rund um das Festspielhaus einfinden, mit polizeilichen Personenkontrollen rechnen. Diese Maßnahmen betreffen insbesondere Zuschauer, die sich am Premierentag zur Auffahrt der Ehrengäste und während der Aufführung im weiteren Umfeld des „Königsportals“ (Roter Teppich) aufhalten. Um diese Kontrollen zu vereinfachen und ohne größere Verzögerungen durchführen zu können, empfiehlt die Oberfränkische Polizei ein amtliches Identitätspapier mitzuführen.

Keine Rucksäcke, keine gefährlichen Gegenstände

Gleichzeitig weisen die Sicherheitsbehörden darauf hin, dass im genannten Bereich keine Rucksäcke oder größeren Taschen mitgebracht werden dürfen. Personen, die Gegenstände dabei haben, die als Waffe oder Wurfgeschoss Verwendung finden könnten, müssen ebenfalls damit rechnen, dass ihnen der Zutritt zum geschlossenen Sicherheitsbereich von der Polizei versagt wird. Darüber hinaus sollten größere Taschen oder Rucksäcke, die nicht zwingend am Veranstaltungsort benötigt werden, ohnehin zu Hause gelassen werden.

Hinweise für Gäste und Besucher des Staatsempfangs am Neuen Schloss

Gäste und Besucher des an die Premierenvorstellung anschließenden Staatsempfangs im Neuen Schloss werden gebeten, die nachfolgenden Verkehrs- und Sicherheitsmaßnahmen zu berücksichtigen. Bereits vor Beginn des Staatsempfangs wird die Ludwigstraße gegen 18 Uhr für den Straßenverkehr gesperrt und eine Zufahrt ist nur noch berechtigten Fahrzeugen vorbehalten. Gleichzeitig gilt für die Ludwigstraße eine umfassende Haltverbotsregelung. Gäste und Besucher, die mit ihrem Fahrzeug anreisen, sollten deshalb auf die übrigen öffentlichen Parkmöglichkeiten im Stadtgebiet ausweichen und dies bei ihrer Anreise bereits einplanen. Darüber hinaus werden Polizeibeamte im Zuschauerbereich vor dem Neuen Schloss ebenfalls Personenkontrollen durchführen. Auch hier dürfen keine Rucksäcke und größeren Taschen oder Gegenstände, die als Waffe oder Wurfgeschoss Verwendung finden könnten, mitgebracht werden.

Verkehrs- und Sicherheitsmaßnahmen während der gesamten Festspielzeit

Die geänderte Verkehrsführung und die Maßnahmen des abgestuften Sicherheitskonzeptes am Grünen Hügel werden sowohl im Inneren als auch im Umfeld des Festspielhauses bis zum Ende der Spielzeit aufrechterhalten bleiben.

Das Polizeipräsidium Oberfranken und die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt, als einsatzführende Dienststellen, werden auch in diesem Jahr für die polizeilichen Maßnahmen Unterstützung von verschiedenen oberfränkischen Polizeidienststellen, der Bayerischen Bereitschaftspolizei und von Beamten des Bayerischen Landeskriminalamtes sowie des Bundeskriminalamtes erhalten.