Stadt Bayreuth

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18.01.2007

Gelbe Karte für Verkehrssünder

Gelbe Karte für VerkehrssünderDer städtische Verkehrsüberwachungsdienst (VÜD) wird ab sofort auch den fließenden Verkehr in der Bayreuther Fußgängerzone überwachen und Kraftfahrzeuge anhalten, die diese verbotswidrig befahren.

Wer als Autofahrer die Fußgängerzone unberechtigt als Abkürzung benutzt, muss künftig ein Bußgeld in Höhe von 15 Euro berappen. In den kommenden Wochen wollen es die Mitarbeiter des Verkehrsüberwachungsdienstes jedoch beim ersten Verstoß noch bei einer symbolischen „gelben Karte“ belassen, mit der der Autofahrer verwarnt wird. Aufdruck: „Heute ist es noch die gelbe Karte … morgen kann es schon die Rote sein!“ Hintergrund der Aktion, für die Zweiter Bürgermeister Thomas Ebersberger jetzt den Startschus gegeben hat, ist ein Beschluss des Verkehrsausschusses von Ende 2006, wonach die Kompetenzen des Verkehrsüberwachungsdienstes probeweise ausgeweitet und das unberechtigte Befahren der Fußgängerzone verstärkt geahndet werden sollen.  

Wer jetzt allerdings meint, in den kommenden Wochen möglichst viele folgenlose Verwarnungen sammeln zu können, der irrt. Die zehn VÜD-Außendienstmitarbeiter notieren nämlich die Kennzeichen der Sünder. Und nach dem ersten Mal „Gelb“ ist ein Strafzettel fällig.