Stadt Bayreuth

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12.05.2016

Gelebte Partnerschaft auf vielfältiger Ebene

Eine Delegation von Bayreuther Senioren unter der Leitung von Bayreuths 3. Bürgermeisterin Dr. Beate Kuhn hat das österreichische Burgenland besucht, mit dem die Stadt seit 1990 eine Kulturpartnerschaft pflegt. Auf dem Reiseprogramm stand am heutigen Donnerstag (12. Mai) unter anderem ein Empfang bei Landesrätin Astrid Eisenkopf in Eisenstadt.

Mit dem vor mehr als 25 Jahren unterzeichneten Partnerschaftsvertrag zwischen dem Burgenland und der Stadt Bayreuth wurde das Fundament für eine enge Zusammenarbeit geschaffen. „Unsere langjährige Partnerschaft ist von einem lebendigen Austausch, von zahlreichen Kontakten, gemeinsamen Aktivitäten und einer Vielzahl an Kooperationen geprägt. Nicht nur auf kultureller Ebene, sondern auch in vielen anderen Bereichen, wie etwa Wissenschaft, Forschung oder Tourismus“, betonte die Landesrätin. Sie sei sich sicher, dass die Kulturpartnerschaft mit Bayreuth weiter wachsen werde und beide Regionen auch künftig in besonderer Weise miteinander verbunden bleiben.

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Landesrätin Astrid Eisenkopf (rechts) begrüßte im Landhaus in Eisenstadt eine Delegation aus Bayreuth mit Dr. Beate Kuhn, 3. Bürgermeisterin der Festspielstadt, an der Spitze.

Auf beiden Seiten gibt es – allen voran mit Franz Liszt, Richard Wagner und Joseph Haydn – einen großen kulturellen Reichtum. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem Burgenland und Bayreuth wurde deshalb in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Konzerten und Ausstellungen organisiert. Aber auch der Tourismus spielt eine nicht unwesentliche Rolle. Bayreuth bietet mit dem Markgräflichen Opernhaus, das seit 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, das wohl schönste erhaltene Barocktheater Europas. Das Burgenland wiederum spricht mit dem Weltkulturerbe Neusiedler See, den Thermen- und Genussregionen oder dem Kultursommer Burgenland immer wieder neue Gästeschichten an.

„Auf beiden Seiten gibt es auch das Bemühen, um eine intakte Natur und Umwelt, das Bemühen, die Interessen der Natur mit wirtschaftlichen Agenden in Einklang zu bringen“, so Landesrätin Eisenkopf. Ein Musterbeispiel hierfür sei die Region Neusiedler See, die ebenfalls Teil des Weltkulturerbes ist. Gemeinsame Interessen beider Partner sah die Landesrätin zudem bei den Themen Bildung und Wissenschaft.