Stadt Bayreuth

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16.06.2010

Gemeinsam für einen guten Start ins Kinderleben

Stadt und Landkreis Bayreuth errichten Koordinationsstellen „Frühe Hilfen“ („KoKi“)

Um werdenden und jungen Eltern von Anfang an eine ausreichende Unterstützung für das neue Leben mit Kind zu bieten, entstehen aufgrund einer landesweiten Initiative des Bayerischen Familienministeriums derzeit in ganz Bayern Koordinationsstellen „Frühe Hilfen“(„KoKi“). Auch die Stadt und der Landkreis Bayreuth haben in ihren Jugendämtern solche „KoKis“ eingerichtet, die Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl und Landrat Hermann Hübner jetzt im Landratsamt der Öffentlichkeit vorstellten.

„Um den präventiven Kinderschutz in unserer Region voranzubringen und zu stärken, brauchen wir ein interdisziplinäres Netzwerk und Engagement. Aus diesem Grund gehen die beiden ‚KoKis’ in der Stadt und im Landkreis Hand in Hand“, so OB Dr. Hohl und Landrat Hübner.

Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl (links) und Landrat Hermann Hübner mit ihren „KoKi“-Leiterinnen Viefke Termond (Stadt Bayreuth) und Sabine Jobst (Landkreis Bayreuth).

Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl (links) und Landrat Hermann Hübner (rechts) mit den “Koki”-Leiterinnen Viefke Termond (Stadt Bayreuth) und Sabine Jobst (Landkreis Bayreuth).   

Das Hauptanliegen der „KoKis“ ist es, mit werdenden Eltern und Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren frühzeitig in Kontakt zu treten, um mögliche Überlastung, Probleme oder negative Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und diesen entgegen zu wirken. Die „KoKis“ beraten und vermitteln Hilfen, wenn die Eltern zum Beispiel Fragen bei der Erziehung des Kindes haben, sich mit Geldsorgen plagen oder mit der Situation schlichtweg überfordert sind. Diese Arbeit der „KoKis“ ist jedoch nur möglich und sinnvoll, wenn alle mit der Zielgruppe befassten Akteure an einem Strang ziehen und miteinander vernetzt sind. Deswegen arbeiten die „KoKis“ der Stadt und des Landkreises eng mit Ärzten, Hebammen, den Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, mit Beratungsstellen, der Polizei, Justiz, der Politik und mit den Kirchen zusammen.

„Kinder sind unsere Zukunft! Deswegen müssen wir alles in unserer Macht Stehende tun, um den hier lebenden Kindern die bestmögliche Unterstützung von Geburt an zukommen zu lassen. Die beiden ‚KoKis’ unterstreichen die Familienfreundlichkeit der Region Bayreuth und beweisen einmal mehr das Engagement von Stadt und Landkreis, die Angebote und Hilfen für Familien in der Region stets weiterzuentwickeln und zu verbessern“, so Oberbürgermeister und Landrat.