Stadt Bayreuth

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18.11.2009

Gemeinsame Lösung erarbeiten

Arbeitsgruppe “Hochspannungsleitung Hussengut” trifft sich zum ersten Mal

Die Arbeitsgruppe „Hochspannungsleitung Hussengut“ hat sich jetzt zu ihrer ersten Sitzung im Neuen Rathaus getroffen. Die Runde unter der Leitung von Stadtbaureferent Friedrich Taubmann setzt sich aus Vertretern der Stadtverwaltung, der Bürgerinitiative „Hussengut unter Hochspannung“, von E.ON Netz und aus Mitgliedern der Stadtratsfraktionen zusammen. Ihre Aufgabe besteht darin, die verschiedenen Möglichkeiten, die derzeit oberirdische Hochspannungsleitung im Wohngebiet Hussengut unter der Erde zu verlegen, auszuwerten.

Grundlage für die Auswertung ist das Gutachten von Professor Dr.-Ing. Matthias Wuschek von der Fakultät für Elektrotechnik und Medientechnik der Fachhochschule Deggendorf, das vier mögliche alternative Trassen für eine unterirdische Verlegung auflistet. In einer ersten Stufe wird die Stadtverwaltung nun mit Hilfe von E.ON Netz diese vier Trassen genauer unter die Lupe nehmen. Dabei soll unter anderem untersucht werden, welche Trasse Privatgrund bzw. städtischen Grund tangiert, was sich nach Planungsstand jeweils an sonstigen Leitungssystemen unter der Erde befindet sowie welche technischen Anforderungen für eine Realisierung gefragt wären.

Diese Grobbewertung soll dann wieder der Arbeitsgruppe präsentiert werden, die darüber entscheiden wird, welche Trassen letztlich genauer untersucht werden sollen. Langfristiges Ziel der Arbeitsgruppe ist es, eine Lösung zu finden, die technisch und finanziell realisierbar ist und die – sobald die Finanzierung geklärt ist – dann auch umgesetzt werden könnte.

Die Bildung der Arbeitsgruppe „Hochspannungsleitung Hussengut“ wurde im Juni vom Bauausschuss des Stadtrats angestoßen. Damit signalisierte die Stadt Bayreuth ihre grundsätzliche Bereitschaft, sich an einer Verlegung der Hochspannungsleitung finanziell zu beteiligen – vorausgesetzt, die Anlieger tun dies ebenfalls, und es eröffnen sich weitere Finanzierungsmöglichkeiten. „Die Arbeitsgruppe ist ein Beweis dafür, dass wir die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger, die im Hussengut mit der oberirdischen Stromleitung leben müssen, ernst nehmen. Jetzt gilt es, gemeinsam mit den Betroffenen nach einer finanziell machbaren Lösung zu suchen“, so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl.