Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

09.06.2010

GEWOG nimmt Stellung zum Thema Braunbierhaus

Kein wirtschaftlicher Schaden für die städtische Wohnungsbaugesellschaft

Die jüngsten Medienberichte über die Schließung des Braunbierhauses und diesbezügliche Anfragen von Stadtratsmitgliedern mit Blick auf etwaige wirtschaftliche Schäden für die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOG als Eigentümer des Gebäudes haben die GEWOG zu einer Klarstellung veranlasst. Wie GEWOG-Geschäftsführer Uwe Prokscha mitteilt, ist dem städtischen Unternehmen durch die jüngsten Turbulenzen um die Firma Femto GmbH als bisherigem Betreiber des Braunbierhauses kein wirtschaftlicher Schaden entstanden.

Selbstverständlich, so Prokscha weiter, habe die GEWOG vor Abschluss des Pachtvertrages mit dem neuen Betreiber des Braunbierhauses entsprechende Erkundigungen über dessen wirtschaftliche Seriosität eingeholt. Recherchen übers Internet, bei Schufa und Creditreform sowie weitere Befragungen hätten keinerlei negative Ergebnisse erbracht. „Das Stammkapital für die Gesellschaft war einbezahlt, die Kaution in Höhe von drei Monatsmieten wurde entrichtet“, betont Prokscha. Sämtliche Kosten für Einbauten, Inventar, Ausstattung und Gestaltung des Braunbierhauses sowie die damit verbundene Arbeitszeit gingen zu Lasten des neuen Betreibers.

Fazit Prokschas: „Der Umstand, dass wir jetzt wieder mit einem Leerstand konfrontiert werden, ist zwar bedauerlich, ich bin aber zuversichtlich, dass wir für das Braunbierhaus einen neuen Betreiber finden. Das Gebäude ist in einem guten Zustand und die ausstehenden Pachtzahlungen werden durch die Kaution abgedeckt.“

Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl wird in Kürze den Aufsichtsrat der GEWOG zu einer Sondersitzung einladen. Dort wird Prokscha die Aufsichtsräte detailliert über das Thema Braunbierhaus informieren.