Stadt Bayreuth

IM FOKUS

27.11.2009

Große Oper in Chemnitz

Bayreuth, Hof und das Fichtelgebirge präsentierten sich sächsischen Reiseveranstaltern

Im eleganten Hotel An der Oper präsentierten sich jetzt Bayreuth, Hof und das Fichtelgebirge gemeinsam sächsischen Reiseveranstaltern, Busunternehmern und Vereinen.

Mehr Gäste in die Region holen und das Kennen lernen der Highlights, aber auch der vielen versteckten Schätze auf beiden Seiten der ehemaligen innerdeutschen Grenze ist das Ziel einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen die im Sächsisch-Bayerischen Städtenetz zusammengeschlossenen Städte Bayreuth, Hof, Plauen, Zwickau und Chemnitz um Besucher werben. Nach der Auftakt-Veranstaltung im Oktober 2009, bei der sich die Sachsen in Bayreuth vorgestellt hatten, warben nun Bayreuth, Hof und das Fichtelgebirge in der Karl-Marx-Stadt Chemnitz.

Nach einer kleinen Stärkung zum Auftakt der Veranstaltung, der Hofer Wärschlamo hatte mit den Worten „haaß sen sa, kold wern sa – mit oder ohne Semft“ zu einem kleinen Imbiss mit original Hofer Würstchen eingeladen, ließen sich die rund 75 geladenen Fachbesucher zunächst vom fränkischen Liedermacher Sandy Wolfrum einstimmen. Der stellte als Erstes augenzwinkernd die Frage, warum es eigentlich Sächsisch-Bayerisches Städtenetz und nicht Sächsisch-Fränkisches Städtenetz heiße – denn schließlich gehöre Bayern nun ja schon ziemlich lange zu Franken – womit er das Chemnitzer Publikum gleich auf seiner Seite hatte.

Im Anschluss wurden im Rahmen einer gelungenen, im gemeinsamen Auftrag von der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH erstellten Präsentation die touristischen Angebote und Sehenswürdigkeiten der Region vorgestellt. Für Bayreuth übernahmen dies Markgräfin Wilhelmine (Ulrike Gbanou-Tix) und Richard Wagner (Ronnie Schuster) höchstpersönlich, für das Fichtelgebirge war Jean Paul (Hans-Walter Bottenbruch) nach Chemnitz gereist und für Hof war der Wärschtlamo (Dieter Busch) an diesem Abend gleich doppelt im Einsatz. Die unterhaltsame und kurzweilige Vortragsweise der Stadtfiguren und historischen Persönlichkeiten kam beim Chemnitzer Publikum ebenso gut an wie die teils kritischen, teils humorvollen Songs, mit denen Sandy Wolfrum in zwei weiteren musikalischen Blöcken die „Mentalität der oberfränkischen Ureinwohner“ (O-Ton des Liedermachers) auf die Schippe nahm.

Im Anschluss an die rund 90-minütige Vorstellung mit den Schwerpunkten Architektur & Geschichte, Kultur – Theater & Musik, Museen, Outdoor-Aktivitäten, Shopping & Werksverkäufe sowie Veranstaltungstipps gab es für die touristischen Vertreter – Martina Martin von der Tourist Information Hof, Michaela Schoberth von der Tourist Information Fichtelgebirge sowie Verkehrsdirektor Jan Kempgens, Nadja Opel und Frank Nicklas von der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH – noch reichlich Gelegenheit, beim Büffet zahlreiche interessante Fachgespräche zu führen. Mit einem positiven Fazit: denn die Bereitschaft zu Busreisen, Vereinsausflügen oder Schülerfahrten mit dem Franken-Sachsen-Express zu den oberfränkischen Nachbarn ist in Westsachsen groß, das war an diesem Chemnitzer Abend deutlich zu spüren.

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