Stadt Bayreuth

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15.10.2008

Großer Erfolg für Festspielausstellung 2008

„Wer ist der Gral? – Geschiche und Wirkung eines Mythos“ lockte knapp 15.000 Besucher

Der große Erfolg der „Ring“-Ausstellung vom Sommer 2006 wurde von der diesjährigen Festspielausstellung noch übertroffen: Wie das Richard-Wagner-Museum mitteilt, haben fast 15.000 Besucher die Präsentation „Wer ist der Gral – Geschichte und Wirkung eines Mythos“ gesehen, die anlässlich der Neuinszenierung von Richard Wagners Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen 2008 im Markgräflichen Opernhaus gezeigt wurde.

Im Gegensatz zu früheren Ausstellungsprojekten stand nicht die Entstehung oder die Aufführungsgeschichte eines Werkes von Richard Wagner im Mittelpunkt, sondern die Stoff- und Motivgeschichte des Grals als zentralem Symbol in Wagners Opern „Lohengrin“ und vor allem im „Parsifal“.

In der Ausstellung wurden die vielfältigen Quellen und Überlieferungen des Grals-Mythos ebenso dargestellt, wie die Bedeutung und Verwendung des Motivs in der Kunst des 19. Jahrhunderts, und hier insbesondere bei Richard Wagner und in der Grals-Rezeption König Ludwigs II. Auch die Grals-Rezeption im Dritten Reich wurde thematisiert sowie die Verwendung der Grals-Legende in Büchern, Filmen und Unterhaltungsmedien der heutigen Zeit.

Die Ausstellung, die gemeinsam vom Richard-Wagner-Museum, den Bayreuther Festspielen und der Schloss- und Gartenverwaltung Bayreuth-Eremitage im Markgräflichen Opernhaus durchgeführt wurde, wurde mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth gefördert.

Wie das Richard-Wagner-Museum und sein Direktor Dr. Sven Friedrich mitteilen, erfreute sich die Ausstellung überaus großer Resonanz auch in den Medien. Die im Deutschen Kunstverlag erschienene Begleitbroschüre wurde ebenfalls stark nachgefragt. Sie wurde durch einen Druckkostenzuschuss der Oberfrankenstiftung ermöglicht.