Stadt Bayreuth

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11.10.2006

Großer Fortschritt für die ganze Schule

Einer der großen Investitionsschwerpunkte der Stadt Bayreuth ist in diesem Jahr der Bereich der Bayreuther Schulen. Gut zehn Millionen Euro umfasst das derzeit laufende Ausbau- und Sanierungsprogramm, das von den drei Komponenten Ganztagsbeschulung, achtstufiges Gymnasium sowie Investitionen in die Modernisierung der Bayreuther Schulen bestimmt wird. Jüngstes Beispiel: Nach nur sechsmonatiger Bauzeit konnte Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl jetzt den Neubau eines Aufenthaltsraumes mit Mittagsverpflegung am Gymnasium Christian-Ernestinum (GCE) an die Schulleitung übergeben. Notwendig geworden war das Bauvorhaben im Zuge der Einführung des G 8.

Die baulichen Erfordernisse für das neue achtstufige Gymnasium beschäftigen die Stadt intensiv. An vier der fünf Bayreuther Gymnasien sind die Handwerker derzeit dabei, die Schulen fit für die neuen Aufgaben zu machen. Bei der Einweihungsfeier am GCE erinnerte Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl denn auch an die positiven Impulse, die das städtische Aktionsprogramm für viele heimische Betriebe hat: „Ein ernomes Paket, das vielen Unternehmen des regionalen Baugewerbes Aufträge und Beschäftigung sichert und zugleich gut angelegtes Geld in die Zukunft unserer Kinder bedeutet.“

Die Gesamtkosten des Neubaus am Gymnasium Christian-Ernestinum, der in Regie des federführenden städtischen Hochbauamtes errichtet wurde, belaufen sich auf rund 350 000 Euro. Die erdgeschossige Erweiterung um 120 Quadratmeter Nutzfläche wurde an die vorhandene Pausenhalle angebaut. Sie verfügt über eine Kochgelegenheit mit Speisenausgabe, ein separates Schülercafe und einen Lagerraum. Zum Pausenhof der Schule hin wurden zwei überdachte Terrassen geschaffen. Der neue Aufenthaltsraum bildet mit der bestehenden Pausenhalle eine Einheit. Dadurch sind künftig auf einer Fläche von über 300 Quadratmeter auch schulische Veranstaltungen mit bis zu 640 Personen möglich. Dies bedeutet für die Schule und die ganze Schulfamilie einen großen Fortschritt.

Für den Einsatz mobiler Wände hat denn auch der Förderverein GCE einen Spendenbeitrag von 16 000 Euro aufgebracht. Zusätzlich wurden durch den Verein in den Aufenthaltsraum technische Einbauten für Veranstaltungen vorgenommen, wofür OB Dr. Hohl den Verantwortlichen ausdrücklich dankte.