Stadt Bayreuth

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18.11.2014

Gülle im Wasserschutzgebiet ausgebracht

Am vergangenen Sonntag, 16. November, hat nachmittags ein Unbekannter im Wasserschutzgebiet zwischen Lehen und Emtmannsberg auf einer 600 Quadratmeter großen Fläche verbotenerweise Gülle ausgebracht. Das Trinkwasser der Stadtwerke Bayreuth ist dadurch nicht beeinträchtigt, wird aber in den kommenden Wochen verstärkt untersucht.

Nach Angaben der Polizei hat ein Unbekannter am Sonntagnachmittag auf einer Wiese, die an der Kreisstraße zwischen Lehen und Emtmannsberg liegt, Gülle ausgebracht. Da sich die Wiese inmitten eines Wasserschutzgebietes befindet, ist das verboten. „Als wir am Montag davon erfahren haben, haben wir sofort das Gesundheitsamt verständigt und Proben aus dem betroffenen Gebiet entnommen“, sagt Klaus Markolf, Leiter des Bereichs Wasserversorgung bei den Stadtwerken Bayreuth. Die gute Botschaft: Derzeit besteht keinerlei Gefahr – niemand muss sein Wasser abkochen. Dennoch ärgert er sich: „Trinkwasser ist unser wichtigstes Nahrungsmittel. Deswegen gibt es in einem Wasserschutzgebiet gewisse Spielregeln, an die sich alle halten müssen.“

Die Stadtwerke Bayreuth haben gemeinsam mit dem Gesundheitsamt beschlossen, in den kommenden Wochen verstärkt Wasserproben in dem betroffenen Gebiet zu entnehmen. Dies soll sicherstellen, dass auch im Laufe der Zeit keine Schadstoffe in das Trinkwasser sickern. Sollte eine dieser Proben die gesetzlich festgelegten Grenzwerte überschreiten, werden die Stadtwerke Bayreuth sofort Maßnahmen einleiten und die Bürgerinnen und Bürger umgehend darüber informieren.

Polizei bittet um Hilfe

Die Polizei-Inspektion Bayreuth-Land sucht nach Zeugen, die Hinweise geben können, wer die Gülle auf dem Grundstück ausgebracht hat. Hinweise bitte an die Polizei unter der Telefonnummer (09 21) 50 62 230.

(Quelle: Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs- GmbH)