Stadt Bayreuth

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13.02.2010

Gute Nachrichten fürs Projekt RW21

Aufgrund höherer staatlicher Zuschüsse kann mehr vom ursprünglichen Konzept umgesetzt werden

Gute Nachrichten fürs Projekt RW21: Die Stadt Bayreuth erwartet für das Projekt höhere staatliche Zuschüsse als bislang angenommen. Damit können im Rahmen eines erweiterten Ausgaben-Budgets für den Umbau des ehemaligen Oberpaur-Hauses auch mehr Bestandteile des ursprünglichen Ausführungskonzeptes umgesetzt werden. Für den städtischen Haushalt bedeutet dies keine weitere Belastung.

Im ehemaligen Oberpaur-Haus entsteht derzeit das RW21

Die Umbaukosten für das neue gemeinsame Domizil von Stadtbibliothek und Volkshochschule belaufen sich inzwischen auf rund 3,4 Millionen Euro. Finanziert wird das Paket aus zweckgebundenen Rücklagen, die die Stadt über mehrere Jahre hinweg angespart hat, und über ebenfalls zweckgebundene staatliche Zuschüsse, die voraussichtlich höher ausfallen werden, was eine Erweiterung des Investitionsrahmens von zunächst kalkulierten 3,05 Millionen Euro möglich macht.

Wie die Stadt in einer Pressemitteilung erläutert, waren die Umbaukosten fürs neue “RW21” zunächst auf über 4 Millionen Euro veranschlagt worden. “Mit Blick auf die angespannte Haushaltslage musste dieses Programm um eine Million abgespeckt werden”, so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl – mit deutlichen Abstrichen an der Qualität. Zahlreiche wünschenswerte Details des Ausführungskonzeptes seien so dem Rotstift zum Opfer gefallen.

Dank des erfreulichen Umstandes, dass der Stadt inzwischen höhere staatliche Zuschüsse als ursprünglich erwartet signalisiert wurden, können nun Streichungen am Ausbauprogramm teilweise zurückgenommen werden. Für die Stadt selber bedeutet dies keine zusätzliche finanzielle Belastung. “Alles in allem also ein Grund zur Freude”, betont der Oberbürgermeister. Dr. Hohl weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass der Bauausschuss des Stadtrats bereits im Herbst vergangenen Jahres über diese erfreuliche Entwicklung informiert worden sei: “Überrascht kann also jetzt eigentlich niemand mehr sein.”

Abschließend weist das Rathaus darauf hin, dass die künftigen Unterhaltskosten für das gemeinsame Domizil von Stadtbibliothek und Volkshochschule derzeit vom Hochbauamt kalkuliert werden. Das Gebäude verfüge bereits jetzt über energiesparende Leuchtmittel und eine zeitgemäße Heizungsanlage, die zum Umzug der beiden städtischen Bildungseinrichtungen nochmals optimiert und justiert werde, um möglichst viel Energie-Einsparpotential zu nutzen. Da die bisherigen Miet- und Unterhaltszahlungen für die Räume der Stadtbibliothek am Luitpoldplatz mit dem Umzug ins RW21 entfallen, ist damit zu rechnen, dass sich die Kosten im neuen Domizil in der Richard-Wagner-Straße in vergleichbarem Rahmen halten. “Dafür steht Bayreuths Bürgerinnen und Bürgern aber mit dem neuen RW21 ein echtes Haus des lebenslangen Lernens zur Verfügung, das völlig neue Bildungsmöglichkeiten bietet. Alles in allem also eine deutlich wirtschaftlichere Lösung”, betont Dr. Hohl.