Stadt Bayreuth

06.11.2009

Herbst-Uni: Die Premiere ist gelungen

27 junge Frauen sind für einen Tag Studentinnen auf Probe

Die Premiere ist geglückt: 27 junge Frauen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren nahmen an der MINT-Herbst-Uni auf dem Campus der Universität Bayreuth teil.

Was tun bei Liebeskummeralarm? Und wer tanzt beim Abschlussball am Ende mit wem? Das, so erfuhren die Teilnehmerinnen der ersten Bayreuther Herbst-Uni, kann man auch als mathematische Probleme sehen – und auch lösen.

Die Herbstuni der Universität Bayreuth war ein voller Erfolg

Zur Bayreuther Herbst-Uni kamen nach Angaben der Uni-Pressestelle zwölf junge Frauen aus Bayreuth Stadt und Land, zehn aus dem Raum Kulmbach, vier aus der Region Pegnitz, eine nahm eine noch weitere Anreise auf sich. „Für die erste Veranstaltung dieser Art sind wir mit der Resonanz sehr zufrieden“, so Claudia Steinbach, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt in der Agentur für Arbeit Bayreuth. Sie betreute die Studentinnen auf Probe gemeinsam mit Cornelius Schwarz, Diplom-Mathematiker am Lehrstuhl für Wirtschaftsmathematik der Universität Bayreuth, und Ina Sinterhauf, die die Leitung des Projektes „MUT – Mädchen und Technik“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaften der Fachhochschule Coburg inne hat.

Die MINT-HerbstUni – MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – ist aus dem bereits seit Jahren erfolgreichen Projekt MUT erwachsen. Ebenfalls in dieser Woche hatten im Rahmen von „MUT 2009“ 128 Mädchen im Alter von zehn bis 14 Jahren Workshops besucht, die elf Lehrstühle der Universität Bayreuth konzipiert und organisiert hatten.

Was bis dato fehlte, liefert jetzt die Bayreuther Herbst-Uni: ein Angebot, das Spaß macht und das naturwissenschaftlich-technische Interesse junger Frauen bis zum Zeitpunkt der Berufswahl wach hält. Denn eines, sagt Claudia Steinbach, ist klar: „Deutschland braucht in Zukunft deutlich mehr Ingenieurinnen.“