Stadt Bayreuth

24.01.2012

„Herzstück der AKDB“ sitzt in Bayreuth

OB Dr. Hohl besucht mit Staatssekretär Pschierer die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern
Die doppische Buchhaltung, die die Stadt Bayreuth zum 1. Januar 2012 eingeführt hat, war eines der Themen, die bei einem Besuch von Staatssekretär Franz Pschierer (Bayerisches Finanzministerium) gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl bei der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern – AKDB Oberfranken in Bayreuth besprochen wurden. Pschierer war auf Einladung des Landtagsabgeordneten Walter Nadler gekommen, um sich als IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung ein Bild von dem „Herzstück der AKDB“ – dem Standort Bayreuth mit Rechenzentrum – zu machen.

OB Dr. Hohl und Staatssekretär Pschierer (von rechts) besichtigen das Rechenzentrum der AKDB mit dem riesigen Notstromaggregat.

Der Standort Bayreuth habe eine wichtige Bedeutung für die AKDB, so der Geschäftsführende Direktor Alexander Schroth, zum einen weil von hier sämtliche digitalen Dienstleistungen für Kommunen im Freistaat gesteuert werden und gespeichert sind, zum anderen weil die AKDB mit der Stadt und dem Landkreis Bayreuth aufgeschlossene Partner habe, mit denen die AKDB neue Projekte realisiert hat.

Dazu gehört beispielsweise die sogenannte „Erweiterte Zuständigkeit“ bei der Kfz-Zulassung, das heißt Bürger aus der Stadt, dem Landkreis Bayreuth und dem Landkreis Kulmbach können ihr Fahrzeug an einem der drei Ämter an- oder abmelden. Ein Projekt, das in Bayreuth gestartet ist und mittlerweile einige Nachahmer gefunden hat. Genauso verhält es sich mit dem „Vorausgefüllten Meldeschein“, der dem Bürger den Umzug in eine andere Stadt vereinfacht. Denn die Meldedaten, die in der Wegzugsgemeinde bereits gespeichert sind, machen sich elektronisch auf den Weg zur Zuzugsgemeinde. Auch hier war Bayreuth Vorreiter. Als größte kreisfreie Stadt in Bayern bezieht Bayreuth außerdem das Software-Programm für die doppische Buchführung von der AKDB.

„Die Stadt Bayreuth wird sich auch weiterhin bemühen, gemeinsam mit der AKDB nach Möglichkeiten zu suchen, die den Weg ins Rathaus verkürzen oder gar ersparen können“, so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl.