Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

11.09.2007

High-Tech aus Bayreuth für weltweiten Umweltschutz

Wichtiger Ansiedlungserfolg für den Standort Bayreuth: Das Schweizer Unternehmen MTS wird in der Wagnerstadt Turbinenteile für den Weltmarkt entwickeln. MTS Deutschland GmbH ist die erste größere Firmenansiedlung in Bayreuth im Bereich der Neuen Materialien. Die geplante Prototypen-Fertigung von Turbinen-Schaufeln für Kraftwerke steht für 30 hochqualifizierte Arbeitsplätze und ein Investitionsvolumen von 15 Millionen Euro. MTS ist zugleich das erste Unternehmen, das sich im Sondergebiet Forschung und Entwicklung im Stadtteil Wolfsbach niederlässt – für Bayreuths Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl ein Meilenstein auf dem von der Stadt für dieses Areal zielstrebig verfolgten Weg zum Technologiepark.

Das in den vergangenen Jahren in Bayreuth geknüpfte Netzwerk in Sachen Forschung und Entwicklung trägt Früchte. Universität, Kompetenzzentrum und Wirtschaft kooperieren in Sachen Schlüsseltechnologie Neue Materialien in Bayreuth nun schon seit geraumer Zeit sehr erfolgreich. Eine Zusammenarbeit, die nach Angaben des Oberbürgermeisters inzwischen zu regen Gründeraktivitäten an der Universität und dem Bayreuther Kompetenzzentrum für Neue Materialien geführt hat. Das dort angekoppelte Gründerzentrum ist gut belegt. Zudem profiliert sich die Stadt zusehends als Treffpunkt der internationalen Werkstoffforschung. So war Bayreuth in diesem Festspielsommer bereits zum 3. Mal Gastgeber des “International Materials Forum” mit hochkarätigen Experten aus internationaler Wirtschaft und Werkstoffforschung, ist wichtiger Knotenpunkt des Kunststoff-Netzwerks Franken und Sitz des neuen EPP-Forums (Expandiertes Polypropylen), das 2006 gemeinsam mit namhaften Firmen der europäischen Schaumkunststoff-Branche gegründet wurde.

Mit der Ansiedlung des eidgenössischen Unternehmens MTS ist nun der nächste wichtige Schritt gelungen – und das bei größter internationaler Konkurrenz. “Die gemeinsame Strategie des Freistaats Bayern und der Region Bayreuth, nämlich eine lückenlose Innovations- und Wertschöpfungskette bei den Neuen Materialien als Grundlage für weitere Investitionen zu schaffen, zeigt Wirkung”, freut sich das Bayreuther Stadtoberhaupt. In diesem positiven Gesamtumfeld habe der Standort Bayreuth seine vielen Vorzüge optimal zur Geltung bringen können. Dr. Hohl erinnert in diesem Zusammenhang an die zentrale Lage und die guten Verkehrsanbindungen der Stadt, an die im Vergleich mit vielen Ballungszentren großen Kostenvorteile und Flächenreserven, aber auch an die traditionell in Oberfranken besonders motivierten Beschäftigten und die hohe Lebensqualität gerade für Familien.

Zuversichtlich zeigt sich der Oberbürgermeister auch, was die weitere Entwicklung Bayreuths zum international profilierten Technologiestandort anlangt. Die städtische Wirtschaftsförderung begleite derzeit weitere konkrete Ansiedlungsvorhaben und die Jungunternehmen im Bayreuther Gründerzentrum expandieren erfolgreich: “Die Ansiedlung von MTS hat deutliche Signal- und Magnetwirkung für weitere Investitionen! Schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Festspielhügel von einem für die Stadt ähnlich bedeutenden ‘Technologiehügel’ im Bayreuther Süden ergänzt wird.”