Stadt Bayreuth

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15.08.2008

“Himmelslaternen” sind verboten

Stadt weist auf Rechtslage hin – Himmelslaternen können Brände verursachen
Im Rathaus mehren sich in jüngster Zeit Anfragen zum Betrieb von sogenannten “Himmelslaternen”. Aufgrund teilweise irreführender Herstellerangaben besteht offenbar hinsichtlich der Rechtslage erhebliche Unsicherheit bei den Käufern dieser Laternen. Das Amt für öffentliche Ordnung weist daher auf folgende rechtliche Rahmenbedingungen hin.

Die ursprünglich in Asien verbreiteten Himmelslaternen  – Ballons, deren Hülle in der Regel aus Papier besteht und bei denen eine am Ballon befestigte Kerze durch Erwärmung der Luft für den Aufstieg sorgt – erfreuen sich auch hierzulande anlässlich von Familienfeiern oder Partys immer größerer Beliebtheit.

Obwohl der Verkauf im Handel frei und zulässig ist, ist der Einsatz der “Himmelslaternen” aber in Bayern aus Gründen des Brandschutzes verboten. Ihr Aufstieg wäre nur dann zulässig, wenn die zuständige Gemeinde eine Ausnahme von diesem Verbot aussprechen würde.

An die Einsatzbedingungen von “Himmelslaternen” sind sehr hohe Anforderungen zu stellen. Es gilt die Windstärke zu beachten, ebenso den Abstand zu Gebäuden, Bäumen oder ähnliches. Der Flug der Ballons ist unkontrollierbar. Es besteht daher die große Gefahr, dass sie Brände verursachen. Etwaige Schadensersatzansprüche treffen dann den Betreiber.

Die Stadt Bayreuth sieht sich angesichts dieser  offensichtlichen Gefahren nicht in der Lage, Ausnahmegenehmigungen zu erteilen. Dabei sieht sich das Rathaus auch im Einklang mit der Auslegung anderer bayerischer Städte, der Regierung von Oberfranken sowie des Luftamtes Nordbayern.