Stadt Bayreuth

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12.10.2006

Hochkarätiges für Bayreuth

Dr. Rabenstein, Dr. Hohl, Herr Nadler und Dr. BaumstarkDie Bemühungen, wertvolle Bayreuther Rokokobestände wie das Markgräfliche Opernhaus und weitere historische Sehenswürdigkeiten aus der Zeit der Markgräfin Wilhelmine auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes zu platzieren, bekommen wichtigen Flankenschutz aus München. Auf Einladung von Kunstminister Dr. Thomas Goppel informierte sich Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl jetzt bei einem Besuch in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung in der Landeshauptstadt über den Stand der Restaurierungsarbeiten an jenen Kunstwerken aus dem 18. Jahrhundert, die voraussichtlich im Frühsommer des kommenden Jahres als Staatsgalerie im Italienischen Bau des Neuen Schlosses präsentiert werden sollen.

Gemeinsam mit den Bayreuther Landtagsabgeordneten Walter Nadler (CSU) und Dr. Christoph Rabenstein (SPD) verschaffte sich der Oberbürgermeister einen ersten Eindruck von den derzeit laufenden, aufwendigen Vorbereitungen für die neue Bayreuther Zweiggalerie.

Die Besucher aus Bayreuth zeigten sich tief beeindruckt von den akribischen Arbeiten in der Restaurierungswerkstatt, die ihnen vom Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, Dr. Reinhold Baumstark, eingehend erläutert wurden. Dort werden die Kostbarkeiten – über 100 bedeutende Gemälde aus der Zeit um 1700 – in mühevoller und fachkundiger Detailarbeit für die künftige Präsentation in zum Teil originalen prachtvollen Barockrahmen hergerichtet. Die Räume der neuen Zweiggalerie wurden in den Münchner Werkstätten inzwischen maßstabsgetreu nachgebaut, so dass sich der Oberbürgermeister und die beiden Bayreuther Landtagsabgeordneten einen hervorragenden Eindruck vom künftigen Gesicht der Gemäldesammlung machen konnten.

OB Dr. Hohl zeigte sich überzeugt, dass die hochkarätige Sammlung nach ihrem Einzug in die Räumlichkeiten des Italienischen Baus zu einer echten Attraktion für kunst- und kulturinteressierte Bayreuth-Besucher werden wird. „Aber auch die Bayreuther selber dürfen sich auf Kostbarkeiten freuen, die unserer Stadt und der Bewerbung um die Aufnahme in den illustren Kreis des Weltkulturerbes gut zu Gesicht stehen“, so Dr. Hohl.