Stadt Bayreuth

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09.12.2010

Hohes Potential als Fahrrad- und Freizeitregion

Bayreuther Freizeit- und Radelring übergibt Machbarkeitsstudie an Stadt und Landkreis

Aus den Händen von Dr. Andreas von Heßberg (2. von rechts) nahmen OB Dr. Hohl und Landrat Hübner (von links) die Machbarkeitsstudie entgegen.Die Stadt Bayreuth und ihre Umgebung haben ein sehr hohes Potential, zu einer attraktiven Fahrrad- und Freizeitregion zu werden.

Momentan liegt der prozentuale Anteil des Radverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen im Stadtgebiet Bayreuth allerdings nur bei geschätzten 8 bis 10 Prozent, im Landkreis sogar noch darunter. „Das soll sich in Zukunft ändern“, so Landrat Hermann Hübner bei der Übergabe einer Machbarkeitstudie durch Dr. Andreas von Heßberg von der Initiative für einen Bayreuther Freizeit- und Radelring. „Viele Bewohner Bayreuths und der Umlandgemeinden kennen die idealen Strecken und Abkürzungen für den Radverkehr nicht und haben sich noch nie mit den Radverkehrsnetzen beschäftigt“, so Hübner weiter.

Das Potential den Radverkehr zu erhöhen ist jedoch vorhanden. Der geplante Radel- und Freizeitring bietet ideale Strecken, um die Stadt Bayreuth und ihr engstes Umland mit dem Fahrrad zu erkunden. Die Bereitschaft mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zur Schule / Uni zu radeln und auch den Einkauf mit dem Fahrrad zu erledigen soll sich künftig erhöhen. Daneben besitzt die Region um Bayreuth ein sehr hohes Freizeitpotential, welches gut mit dem Rad erschlossen werden kann.

Vorhandenes Potential ist groß

Bei einer Analyse der Fahrradverkehrssituation im Stadtgebiet Bayreuth und in der unmittelbaren Umgebung wird schnell klar, dass die Erhöhung des Radverkehrsanteil im Raum Bayreuth einfach möglich ist, dass die vorhandenen Potentiale für die Freizeit mit dem Fahrrad groß sind und dass bisher nur wenig davon ausgeschöpft wird bzw. die Vermarktungsstrategien das Thema Fahrrad bislang nur wenig berücksichtigen. Unter Federführung des Regionalmanagement für Stadt und Landkreis Bayreuth, in Kooperation mit dem Planungsamt der Stadt Bayreuth, dem Radwegebeauftragten des Landkreises Bayreuth, der Bayreuth Marketing und Tourismus GmbH sowie den Verkehrsverbänden ADFC und VCD wurde das Projekt in Gang gesetzt. Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl: „Die Machbarkeitsstudie gibt den Planern ein geeignetes Werkzeug an die Hand, die Darstellung als fahrradfreundliche Region voranzubringen und zu vermarkten. Ich wünsche mir, dass wir mit der Umsetzung des Konzeptes nun zügig vorankommen.“

Alleinstellungsmerkmal für die Region Bayreuth 

Ein nicht zu unterschätzender Faktor dabei ist auch die Möglichkeit mit dem „Bayreuther Fahrrad- und Freizeitring“ ein gewisses Alleinstellungsmerkmal zu besitzen, da von anderen Städten ein solches Radring-Konzept bisher noch nicht umgesetzt wurde. Als nächster Schritt steht nun die Präsentation der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie in der Bayreuther Rad- und Fußwegekommission an. Danach soll zügig die Umsetzung inklusive Beschilderung vorangehen. Im Frühjahr 2011 soll der erste Teilabschnitt eingeweiht werden. Die Streckenlänge des Bayreuther Freizeitrings misst ca. 47 Kilometer. Davon liegt jeweils ca. die Hälfte im Stadt- und im Landkreisgebiet. Hinzu kommen ein innerstädtischer Ring von ca. 13 Kilometer sowie zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten für Teiltouren.