Stadt Bayreuth

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31.10.2006

Ideen fürs Wilhelmine-Doppeljubiläum gesucht

Markgräfin WilhelmineDer Todestag der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth jährt sich am 14. Oktober 2008 zum 250. Mal, ihr Geburtstag am 3. Juli 2009 zum 300. Mal. Ein Doppeljubiläum, das die Stadt mit einem attraktiven Kulturprogramm feiern und mit dem sie weit über die Stadtgrenzen hinaus Werbung für Bayreuth machen will. Für Dienstag, 7. November, um 19 Uhr, lädt das Rathaus jetzt interessierte Bürger und Kulturschaffende zu einer Auftaktveranstaltung ein, bei der erste Ideen für das angepeilte große Jubiläumsprogramm gesammelt werden sollen.

Sie war eine der bedeutendsten, ja vielleicht sogar die prägendste Frau der Bayreuther Stadtgeschichte überhaupt. Markgräfin Wilhelmine, Lieblingsschwester des Preußenkönigs Friedrichs des Großen, hat mit den während ihrer Regentschaft errichteten barocken Prachtbauten der Stadt bis heute ihren unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Nicht umsonst steht das markgräfliche Bayreuth denn auch auf der Vorschlagsliste der Bundesregierung für das UNESCO-Weltkulturerbe.

Das 2008/2009 anstehende Doppeljubiläum will die Stadt mit einem attraktiven Kulturprogramm feiern und damit weit über die Stadtgrenzen hinaus Werbung für Bayreuth machen. „Die beiden Wilhelmine-Gedenkjahre sind eine einmalige Chance für unsere Stadt, sich als lohnendes Reiseziel für Städtetouristen und Kulturinteressierte zu präsentieren und überregional auf sich aufmerksam zu machen“, umreißt Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl die Zielsetzung der Jubiläumsaktivitäten.

Vor diesem Hintergrund lädt die Stadt alle interessierten und engagierten Bürger, Kulturschaffende und -freunde am Dienstag, 7. November, um 19 Uhr, in den Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses (2. Stock), Luitpoldplatz 13, zu einer ersten, breit angelegten Ideensammlung für das Wilhelmine-Jubiläumsprogramm ein. Im Dialog mit möglichst vielen kreativen Köpfen aus der Bayreuther Kulturszene sollen Anregungen für pfiffige, unkonventionelle und außergewöhnliche Projekte und Veranstaltungen diskutiert werden.