Stadt Bayreuth

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28.12.2005

In die städtische Infrastruktur investiert

Im Verantwortungsbereich des städtischen Tiefbaureferats wurden 2005 5,2 Millionen Euro verbaut

Trotz knapper Kassen – die Stadt Bayreuth hat auch in diesem Jahr zahlreiche wichtige Projekte der städtischen Infrastruktur vorangebracht. Über 5,2 Millionen Euro wurden 2005 (2004: 4,5 Millionen Euro) in den Ausbau und die Bestandspflege des Straßen-, Rad- und Fußwegenetzes sowie des Kanalnetzes investiert. Ein Auftragsvolumen, das mit willkommenen Impulsen für die heimische Baubranche verbunden war. Hier eine Auswahl wichtiger Projekte:

Knapp 2,2 Millionen Euro hat das städtische Tiefbaureferat im zuende gehenden Jahr in Neubaumaßnahmen für das Straßen-, Rad- und Fußwegenetz gesteckt. Der Löwenanteil in Höhe von 1,46 Millionen Euro entfiel dabei auf die städtische Kostenbeteiligung an der neuen Autobahn-Anschlussstelle Bayreuth-Süd. Weitere 540 000 Euro flossen in die Erschließung neuer Wohn- und Gewerbegebiete, wie etwa im neuen Wohnbaugebiet Hohlmühle, in den Stadtteilen Oberpreuschwitz (Wohnbaugebiet “Am Wald”), Saas (Wohnbaugebiet “An den Hofäckern”) oder im Gewerbegebiet Wolfsbach.

Neben den Neubaumaßnahmen, bei denen auch die Verbreiterung des Hohenzollernrings im Bereich der Schulbrücke mit 100 000 Euro zu Buche schlug, ließ sich die Stadt den Unterhalt der bestehenden Substanz an Brücken, Straßen, Gehwegen und Plätzen heuer weitere 714 000 Euro kosten. So wurden im Jahreslauf für 335 000 Euro insgesamt 18 Straßen und Kreuzungsbereiche im Stadtgebiet frisch asphaltiert. Für 340 000 Euro brachte die Stadt die Gehwege von 21 Bayreuther Straßenzügen wieder auf Vordermann. Hinzu kommen 39 000 Euro für Sanierungsarbeiten an mehreren Fußgängerbrücken beispielsweise über den Roten Main.

Auch der Aus- und Umbau des Bayreuther Kanalnetzes bleibt, wie schon seit Jahren, ein kostenträchtiger Faktor in der Gesamtschau der städtischen Tiefbauinvestitionen. Hier verschwanden heuer über zwei Millionen Euro nahezu unbemerkt weitgehend unter der Erde – 850 000 Euro für Neu- und Umbaumaßnahmen am städtischen Kanalnetz, nochmals 360 000 Euro für den Bau neuer Regenüberlaufbauwerke an der Badstraße, im Gewerbegebiet Pfaffenfleck und am Rodersberg und weitere 800 000 Euro für den weiteren Ausbau des städtischen Klärwerks. Alles Investitionen in den Umwelt- und Gewässerschutz.

Weitere Baumaßnahmen des Tiefbaureferats: Für 128 000 Euro wurden zehn Straßenzüge mit neuen Straßenlampen ausgestattet. Fünf Ampelanlagen im Stadtgebiet wurden für 97 000 Euro umgerüstet. Sie sollen den Verkehrsfluss künftig sicherer machen. Die Deponie Heinersgrund erhielt für knapp 76 000 Euro eine Basisabdichtung und sanierte Sickerwasserbecken.

Beim Stadtbauhof wurde für 140 000 Euro der Recyclinghof umgestaltet und vom Leistungsspektrum her deutlich erweitert. Dort ist jetzt auch die Abgabe von Elektro- und Elektronikgeräten möglich. Zudem wurde der Beginn der Annahmezeiten vorverlegt.

Insgesamt hat der Stadtbauhof heuer Aufträge an Industrie und Gewerbe im Raum Bayreuth mit einem Volumen von rund 2,7 Millionen Euro vergeben. Der städtische Betrieb unterstützt damit den heimischen Mittelstand in erheblichem Umfang.