Stadt Bayreuth

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10.11.2005

Informationen zum Hochwasserschutz

Wie geht es weiter mit dem Hochwasserschutz für Bayreuth? Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz hat zu dieser wiederholt gestellten Frage den städtischen Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung näher informiert. Er habe die Situation mit dem für den Roten Main als Baulastträger gesetzlich verantwortlichen Bezirk Oberfranken, mit der Regierung von Oberfranken und dem zuständigen staatlichen Wasserwirtschaftsamt in mehreren Besprechungen der letzten Monate abgeklärt.

Zügiges Handeln geboten

„Das Thema brennt uns unter den Nägeln“, betonte der Oberbürgermeister. Die wachsenden Risiken für Bayreuth, durch ein außergewöhnliches Hochwasserereignis eines Tages wieder ernsthaft Schaden zu nehmen, seien nicht von der Hand zu weisen. Die dramatischen Beispiele aus früheren Jahrzehnten stünden warnend im Raum. Nunmehr gebiete die spürbare Klimaveränderung mit den deutschlandweit vermehrten Überflutungen ganzer Landstriche auch für Bayreuth ein zügiges Handeln mit Sicherheits- und Vorsorgemaßnahmen.

Fazit des Oberbürgermeisters: „Bei diesem von den verantwortlichen Instanzen seit Jahren behandelten Thema müssen wir dringend vorankommen.“ Die katastrophalen südbayerischen Hochwasserereignisse des vergangenen Sommers, beispielsweise in Eschenlohe, verdeutlichten einmal mehr den auch für Bayreuth gegebenen Handlungsbedarf. Neben allen bereits realisierten städtischen Vorsorgemaßnahmen, so OB Dr. Mronz, müsse auch die überörtliche Verantwortung für das aus dem Umland auf Bayreuth und die Gemeinden am weiteren Flusslauf des Roten Mains zuströmende Hochwasser zügig erfüllt werden. Diese Forderung entspreche dem Konzept der Bayerischen Staatsregierung, die ein Zurückhalten des Hochwassers in seinem Herkunftsgebiet vorsieht und dafür ihre zunächst gekürzten Fördergelder nach den letzten Überschwemmungen jetzt wieder aufgestockt hat.

Informationsveranstaltung

Mit Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler und den weiteren zuständigen Institutionen habe er sich verständigt, so OB Dr. Mronz, dass nun eine nähere Information der Öffentlichkeit über den Stand der durchgeführten Untersuchungen und der Planungsüberlegungen samt konzeptionellen Ansätzen erfolgen wird. Dazu sollen demnächst in Federführung des verantwortlichen Bezirks Oberfranken die Gremien der Stadt Bayreuth und der beteiligten Nachbargemeinden zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung zusammenkommen, bei der die eingeschalteten Hochwasserschutzexperten ihre aktuellen Arbeitsergebnisse und die daraus resultierenden Maßnahmen vorstellen und erläutern werden.