Stadt Bayreuth

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14.05.2010

Internationaler Museumstag am 16. Mai

Auch mehrere Bayreuther Museen beteiligen sich an dem Aktionstag mit Ausstellungen und Führungen

Am Sonntag, 16. Mai, ist internationaler Museumstag: Ziel der jährlich stattfindenden Initiative des Deutschen Museumsbundes und des International Council of Museums ist es, die Öffentlichkeit auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die damit verbundene kulturelle Vielfalt aufmerksam zu machen. Auch in Bayreuth beteiligen sich mehrere Einrichtungen an dem Aktionstag, der diesmal unter dem Motto „Museen für ein gesellschaftliches Miteinander“ steht.

Haus Wahnried

Im Richard-Wagner-Museum in Haus Wahnfried, Richard-Wagner-Straße 48, ist die Sonderausstellung “Arturo Toscanini – vom Plüschtheater ins Tonstudio” zu sehen. Sie will Toscanini auf seine Aktualität hin befragen. Er hat in erster Linie den in verschiedener Hinsicht “verrotteten” Plüsch-Opernbetrieb des späten 19. Jahrhunderts grundlegend neu strukturiert und die Operninterpretation substantiell erneuert. Zahlreiche wenig bekannte Dokumente aus dem Richard-Wagner-Museum mit Nationalarchiv und Forschungsstätte der Richard-Wagner-Stiftung belegen zudem die Bedeutung des Maestro für die Bayreuther Festspiele. Die Ausstellung, die am 31. August endet, ist am Internationalen Museumstag bei freiem Eintritt von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Das Kunstmuseum im Alten Rathaus, Maximilianstraße 33, bietet bei ebenfalls freiem Eintritt um 11 Uhr und 14 Uhr jeweils eine Führung mit Ursula Leibinger-Hasibether durch die Ausstellung Carl Frederik Reuterswärd “Der Knoten im Revolver” an. Von 14 bis 16 Uhr lädt zudem die WilliWerkstatt des Museums Kinder von fünf bis acht Jahren zum Basteln mit Schere, Papier und Farbe ein. Motto: Wir entwerfen unseren eigenen Ausstellungsraum.

Einen Blick auf ihre Museumsschätze bieten auch das Franz-Liszt-Museum, Wahnfriedstraße 9, und das Jean-Paul-Museum, Wahnfriedstraße 1, jeweils von 10 bis 17 Uhr, bei freiem Eintritt.

Das Historische Museum, Kirchplatz 6, zeigt die Sonderaustellung “Können Christen Nazis sein?”. Wie verhielt sich die evangelische Kirche in Bayreuth gegenüber dem Nationalsozialismus und seiner Ideologie? Wie dachten und handelten die örtliche Kirchenleitung, die Pfarrer und Gemeindemitglieder? Diesen und weiteren Fragen gingen Studierende des Studiengangs “Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Religion” der Universität Bayreuth nach. Die Ergebnisse zeigt die Sonderausstellung, zu der um 14 Uhr eine Führung angeboten wird.

Im Urwelt-Museum Oberfranken, Kanzleistraße 1, lädt zu einem Picknick unter Riesendinos ein. Unter den Riesendinos im Urweltgarten werden Gartentische und Stühle aufgestellt sowie Picknickdecken ausgebreitet. Bei freiem Eintritt in alle Ausstellungen des Museums können die Besucher einen Kaffee oder kalte Getränke zwischen den Beinen der Urweltriesen genießen. Gleichzeitig läuft im Medienraum ein Film. Am Nachmittag werden Führungen durch die Ausstellungen angeboten. Das Urwelt-Museum hat bei freiem Eintritt von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Kongress- und Tourismuszentrale schließlich lädt um 10.30 Uhr und 14 Uhr zu zwei kostenlosen Stadtrundgängen ein. Treffpunkt ist an der Tourist-Info am Luitpoldplatz. Passend zum Motto “Museen für ein gesellschaftliches Miteinander” stehen bei den Rundgängen die Museen in der historischen Innenstadt, aber auch die Prunkbauten der Markgräfin Wilhelmine im Mittelpunkt.