Stadt Bayreuth

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04.01.2007

Investitionen in die städtische Infrastruktur

Der Autobahnkreisel von obenTrotz knapper Kassen – die Stadt Bayreuth hat 2006 zahlreiche wichtige Projekte der städtischen Infrastruktur vorangebracht. Rund 4,5 Millionen Euro wurden im zurückliegenden Jahr in den Ausbau und die Bestandspflege des Straßen-, Rad- und Fußwegenetzes sowie in die Kanalisation investiert. Ein Auftragsvolumen, über das sich auch viele Firmen der heimischen Baubranche freuen konnten. Hier eine Auswahl wichtiger Projekte, die Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl anlässlich einer Jahres-Pressekonferenz im Rathaus vorstellte:

Über 1,8 Millionen Euro hat das städtische Baureferat 2006 in Neubaumaßnahmen für das Straßen-, Rad- und Fußwegenetz gesteckt. Den größten Brocken machte hierbei mit 617.000 Euro der freiwillige Lärmschutz entlang der Autobahn A 9 aus. Bekanntlich hat die Stadt überall dort, wo das staatliche Lärmschutzkonzept im Bayreuther Stadtgebiet Lücken aufweist, auf eigene Rechnung nachgebessert.

Neubau Schulbrücke

Doch auch das Neubauprojekt Schulbrücke und die damit verbundene Verbreiterung des Hohenzollernrings schlug mit immerhin 355.000 Euro zu Buche. Mitte 2007 soll das auf ein 100jähriges Hochwasserereignis ausgelegte Bauwerk fertig sein. Weitere 585.000 Euro flossen zudem in die Erschließung neuer Wohn- und Gewerbegebiete, so in den neuen Wohnbaugebieten Hohlmühle und Oberpreuschwitz (“Am Wald”) oder in den Gewerbegebieten “Flugplatz”, “Wolfsbach” oder “Spinnereistraße”. Nicht zu vergessen weitere 190.000 Euro, die in den Ausbau des Rad- und Fußwegenetzes gesteckt wurden – darunter der Bau einer Rad- und Fußwegunterführung im Bereich der aktuellen Großbaustelle B 22 in Aichig/Kemnather Straße für 78.000 Euro.

Neben den Neubaumaßnahmen lässt sich die Stadt auch den Unterhalt der bestehenden Substanz an Brücken, Straßen, Gehwegen und Plätzen einiges kosten. Knapp 750.000 Euro wurden im vergangenen Jahr hierfür aufgewandt: so für Asphaltierungsarbeiten in 15 Straßenzügen, verteilt aufs ganze Stadtgebiet (355.000 Euro); so für die Sanierung von 20 Gehwegen (350.000 Euro); so für die Instandsetzung mehrerer Fußgängerbrücken etwa am Canale Grande oder über den Roten Main (41.000 Euro).

Auch der Aus- und Umbau des Bayreuther Kanalnetzes bleibt, wie schon seit Jahren, ein kostenträchtiger Faktor in der Gesamtschau der städtischen Tiefbauinvestitionen. Hier verschwanden 2006 über 1,6 Millionen Euro nahezu unbemerkt weitgehend unter der Erde: 695.000 Euro für Umbaumaßnahmen am städtischen Kanalnetz, weitere 416.000 Euro für den Bau neuer Regenüberlaufbauwerke etwa im Gewerbegebiet “Pfaffenfleck” oder in der Münzgasse. Und auch das Klärwerk der Stadt wurde für 370.000 Euro weiter optimiert. Alles Investitionen in den Umwelt- und Gewässerschutz.

Und hier weitere Projekte des Baureferats, die 2006 in Angriff genommen wurden. Für 156.500 Euro wurde die Beleuchtungssituation in 15 Straßenzügen samt Gehwegen verbessert. Sieben Ampelanlagen im Stadtgebiet wurden umgebaut, nachgerüstet oder teilweise erneuert (55.000 Euro).

Der Stadtbauhof hat für rund 100.000 Euro acht Lkw mit Dieselpartikelfiltern nachgerüstet. In einem Zeitraum von fünf Jahren – beginnend mit 2006 – sind insgesamt 500 000 Euro für derartige Nachrüstaktionen der städtischen Fahrzeuge beim Bauhof eingeplant.