Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

19.10.2010

Jugendamt warnt vor überteuerten Infotafeln zum Jugendschutz

Aus aktuellem Anlass warnt das Stadtjugendamt Bayreuth vor überteuerten Jugendschutztafeln für Gastronomiebetriebe. In den vergangenen Monaten haben das Jugendamt immer wieder Anfragen von Gastronomen erreicht, die solche Infotafeln zu überteuerten Konditionen erwerben sollten. Die Verkäufer geben sich oftmals als Mitarbeiter des Ordnungsamtes oder des Jugendamtes der Stadt Bayreuth aus. Mit einem Verweis auf veraltete Aushänge und der Androhung von Strafzahlungen wird versucht – meist telefonisch – die überteuerten Jugendschutztafeln zu verkaufen. Zwar sind die Betreiber von Gaststätten verpflichtet, die für ihre Betriebsstätte aktuell gültigen Vorschriften gut sichtbar auszuhängen. In welcher Form lässt der Gesetzgeber aber offen. Ein gut lesbarer Ausdruck aus dem Internet genügt den Anforderungen hier ebenfalls. Es ist daher nicht notwendig, besondere Infotafeln zu kaufen.

Die Stadt Bayreuth weist darauf hin, dass weder die Mitarbeiter des Ordnungsamtes noch des Jugendamtes andere Firmen beauftragt haben, den Jugendschutz zu kontrollieren oder Jugendschutztafeln zu verkaufen. Zudem können sich die Mitarbeiter der städtischen Ämter mit einem Dienstausweis identifizieren. Für weitere Auskünfte steht das Stadtjugendamt unter den Telefonnummern (09 21) 25 17 65 oder 25 12 89 zur Verfügung.