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22.02.2008

Kampf dem plötzlichen Herztod

BVB stellt Frühdefibrillationsgerät an der ZOH in Dienst

Der Verkehrsbetrieb der Bayreuther Verkehrs- und Bäder-GmbH (BVB) hat dem plötzlichen Herztod den Kampf angesagt. Im Kundencenter an der Zentralen Omnibus-Haltestelle (ZOH) in Bayreuth wurde ein Frühdefibrillationsgerät in Dienst gestellt.

Nach Angaben von BVB-Betriebsleiter Werner Schreiner ging die Anschaffung des Gerätes auf einen innerbetrieblichen Verbesserungsvorschlag und eine entsprechende Anregung aus den Reihen des Aufsichtsrates der BVB zurück. Stationiert wird das gerät im Kundencenter der BVB an der ZOH im Herzen Bayreuths. Die Mitarbeiter erhalten jetzt durch den BRK Kreisverband Bayreuth eine Schulung, um den richtigen Umgang mit dem Gerät zu erlernen.

Gerade an einem hoch frequentierten Ort wie der Bayreuther ZOH sei es sehr sinnvoll, einen sogenannten „Frühdefi“ zur Hand zu haben, lobte BRK-Kreisgeschäftsführer Peter Herzing die Investition der BVB am Rande der Geräteübergabe. Susanne Tucmandl von der Firma Juramed stellte das knapp 2.000 Euro teure Gerät vor und machte eine Einweisung.

Die Bedienung des Gerätes ist dabei nahezu kinderleicht, da es dem Benutzer durch Sprachhinweise und einfache Bedienelemente anleitet. Die Frühdefibrillation ist die einzige Möglichkeit das lebensgefährliche Herzkammerflimmern zu durchbrechen und wieder einen effizienten und stabilen Herzrhythmus herzustellen.

Mehr als 100.000 Menschen erleiden bundesweit jährlich das lebensgefährliche Herzkammerflimmern, der richige und rechtzeitige Einsatz von Frühdefibrillationsgeräten lässt die Übelebenschancen auf bis zu 50 Prozent ansteigen.  

Ein Frühdefibrillationsgerät für die ZOH: Werner Schreiner (links) nahm das Gerät von BRK-Kreisgeschäftsführer Peter Herzing (rechts) entgegen