Stadt Bayreuth

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22.06.2010

Kein wirtschaftlicher Schaden für GEWOG

Sondersitzung des Aufsichtsrats zum Thema Braunbierhaus: Neue Vergaberichtlinien für gewerbliche Objekte

Die jüngsten Medienberichte über die Schließung des Braunbierhauses sowie diesbezügliche Anfragen von Aufsichtsratsmitgliedern waren Gegenstand einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWOG. Wie Aufsichtsratsvorsitzender OB Dr. Michael Hohl dem Gremium mitteilte, ist dem städtischen Unternehmen durch die jüngsten Turbulenzen um die Femto Gruppe als bisherigem Betreiber des Braunbierhauses kein wirtschaftlicher Schaden entstanden.

Die GEWOG habe vor Abschluss des Pachtvertrages mit dem neuen Betreiber des Braunbierhauses entsprechende Erkundigungen über dessen wirtschaftliche Seriosität eingeholt. Recherchen über das Internet, bei Schufa und Creditreform sowie weitere Befragungen hätten keinerlei negative Ergebnisse erbracht. Das Stammkapital für die Gesellschaft sei einbezahlt und die Kaution in Höhe von drei Monatsmieten entrichten worden. Die Einbauten, Ausstattung und Gestaltung des Braunbierhauses seien jedoch auf alleinige Initiative und Rechnung des Pächters erfolgt.

Die Geschäftsführung habe weiterhin festgestellt, dass das Braunbierhaus in einem guten Zustand sei und die ausstehenden Mietzahlungen durch die Kaution abgedeckt würden.

Nach eingehender Diskussion im Aufsichtsrat bleibt festzuhalten, dass die GEWOG Geschäftsführung sich an die im Geschäftsverkehr üblichen Regelungen bei der Verpachtung gehalten hat. Zur Wahrung des guten Rufs der GEWOG sei es aber erforderlich, für die Zukunft Vergaberichtlinien für die Verpachtung von gewerblichen Räumen aufzustellen, die noch strengere Anforderungen an den Nachweis der Zuverlässigkeit von Pächtern stellen. Die Geschäftsführung der GEWOG wurde beauftragt, bis Ende Juli geeignete Vorschläge zu unterbreiten.