Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

20.02.2017

Kleinod barocker Bühnentechnik wird im Rathaus ausgestellt

Im Frühjahr kommenden Jahres wird das umfassend sanierte und restaurierte UNESCO-Welterbe, das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth, wiedereröffnet. Das von 1746 bis 1750 vom damals europaweit führenden Theaterarchitekten Giuseppe Galli Bibiena im Auftrag des Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine geschaffene Gesamtkunstwerk besaß eine reichhaltige und ausgefeilte Bühnentechnik, deren letzte Überreste 1961 dem damaligen fortschrittsorientierten Zeitgeist zum Opfer fielen.

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Mario Hirt und Johannes M. Braun (von links) neben dem Funktionsmodell

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Mario Hirt und Johannes M. Braun (von links)

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Eröffnung kann man schon jetzt in der Eingangshalle des Neuen Rathauses bewundern. Mario Hirt und Johannes M. Braun haben während ihrer Schulzeit am Gymnasium Christian-Ernestinum im Rahmen einer Facharbeit ein Funktionsmodell der barocken Bühnentechnik des einzigartigen Monuments barocker Theaterkultur im Maßstab 1:30 gebaut. Ihr Modell macht die verschiedenen Maschinerien und die große Bandbreite der Technik hinter den Kulissen der markgräflichen Bühne exemplarisch erlebbar.

Das Funktionsmodell ist bis zur Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses und damit verbunden auch des zentralen Besucherservicebereichs im benachbarten Redoutenhaus in der Eingangshalle des Neuen Rathauses zu bewundern.