Stadt Bayreuth

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26.10.2007

Kommission zur Umbenennung von Straßennamen

Die Frage einer möglichen Umbenennung der Hans-Meiser-Straße sowie weiterer strittiger Straßennamen wird in einer „Kommission zur Umbenennung von Straßennamen“ weiter vertieft. Der Stadtrat Bayreuth hat in seiner jüngsten Sitzung die personellen Weichen für die neue Kommission gestellt.

Die Komission soll die Problematik einer Umbenennung der nach dem ehemaligen Landesbischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche benannten Hans-Meiser-Straße weiter behandeln. Hierzu liegt ein Antrag der Stadtratsfraktion der Grünen und Unabhängigen vor.

Ihre Aufgabe wird es außerdem sein, einen Kriterienkatalog zu entwickeln, der auch auf weitere Fälle strittiger Straßenbenennungen im Stadtgebiet angewandt werden kann. Die Kommission steht unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl und ist besetzt mit jeweils zwei Vertretern der CSU- und der SPD-Stadtratsfraktion, je einem Vertreter der Fraktionen von Bayreuther Gemeinschaft und Grünen, dem städtischen Rechtsreferenten, dem Leiter des Bauordnungamtes und der Leiterin des Stadtarchivs. Weiterhin wird es jederzeit möglich sein, in Einzelfällen fachkundige Berater, wie beispielsweise Vertreter der Kirchen oder der Israelitischen Kultusgemeinde hinzuzuziehen.

Von den Stadtratsfraktionen wurden folgende Kommissionsmitglieder benannt: Dr. Harald Rehm (CSU), Elisabeth Bauriedel (CSU), Dr. Christoph Rabenstein (SPD), Dr. Beate Kuhn (SPD), Dr. Dieter Schweingel (Bayreuther Gemeinschaft) und Sigrid Engelbrecht (Bündnis 90/Die Grünen und Unabhängigen).