Stadt Bayreuth

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05.05.2009

Konjunkturpaket II: Das wird gefördert

Für fünf Projekte der energetischen Gebäudesanierung kann die Stadt mit rund 2,2 Millionen Euro Fördermitteln rechnen

Bei der Förderung kommunaler Infrastrukturmaßnahmen mit Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket II spielt die energetische Gebäudesanierung an Schulen eine gewichtige Rolle. Wie das Rathaus mitteilt, werden in diesem Bereich fünf städtische Projekte mit insgesamt über zwei Millionen Euro gefördert.

Die Stadt Bayreuth erhält etwa 4,8 Millionen Euro staatliche Fördergelder aus dem Konjunkturpaket II. Dabei bildet der Bereich der energetischen Gebäudesanierung einen besonderen Schwerpunkt. Für 17 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 12,2 Millionen Euro hatte die Stadt im Vorfeld die Bewerbungen um staatliche Fördermittel aus dem Konjunkturpaket bei der Regierung von Oberfranken eingereicht. Davon wurden folgende fünf Maßnahmen jetzt berücksichtigt:

Kindertagesstätte Tristanstraße (Investitionsvolumen: 100.000 Euro); Volksschule Herzoghöhe (870.000 Euro); Graserschule (760.000 Euro); Volksschule Meyernberg (630.000 Euro); Gymnasium Christian-Ernestinum (160.000 Euro).

Auf dieses Investitionsvolumen von zusammen 2,52 Millionen Euro erhält die Stadt eine Förderung von 87,5 Prozent (75 Prozent Bundes- und 12,5 Prozent Landesmittel). Das sind 2,205 Millionen Euro.

Für zwei Maßnahmen aus dem Bereich der Städtebauförderung mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 7 Millionen Euro wurden von der Stadt ebenfalls Bewerbungen abgegeben. Ausgewählt wurde die Sanierung und Umgestaltung des Anwesens Richard-Wagner-Straße 21 zu einem gemeinsamen Domizil für die Stadtbibliothek und die Volkshochschule Bayreuth. Auf Gesamtkosten von 3 Millionen Euro soll die Stadt eine Förderung von 1,248 Millionen Euro erhalten.

Förderung von Maßnahmen zum Lärmschutz

Für aktive beziehungsweise passive Lärmschutzmaßnahmen an kommunalen Straßen hat die Stadt drei Bewerbungen mit einem Investitionsvolumen von zusammen 3,1 Millionen Euro eingereicht. Hier kann das Rathaus eine Förderung von 1,36 Millionen Euro auf Investitionen von 1,546 Millionen Euro erwarten. Gefördert werden voraussichtlich Tragschichtsanierungen der Bismarckstraße, eines Teils der Erlanger Straße und ein Schallschutzfensterprogramm im Umfang von etwa 446.000 Euro.

Für die ausgewählten Projekte sind nun bis Ende Juli die konkreten Förderanträge zu stellen.