Stadt Bayreuth

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14.11.2014

Konstituierende Sitzung des Behindertenbeirates

Reinhold Richter bleibt 1. Vorsitzender, Susanne Müller seine Stellvertreterin
Reinhold Richter bleibt 1. Vorsitzender des Behindertenbeirats der Stadt Bayreuth. Das Gremium wählte den Hummeltaler bei seiner konstituierenden Sitzung im Neuen Rathaus einstimmig. Seine Stellvertretung übernimmt erneut Susanne Müller, die ebenfalls einstimmig gewählt wurde. In den Arbeitsausschuss des Behindertenbeirates wurden Stefan Cagnacci, Manfred Korn, Gudrun Gärtner, Wolfgang Zagel und Daniel Bayer berufen.

Das neue Führungsteam des Behindertenbeirates
Das neue Führungsteam des Behindertenbeirates: 1. Vorsitzender Reinhold Richter (kniend), seine Stellvertreterin Susanne Müller (im Rollstuhl), 3. Bürgermeisterin Dr. Beate Kuhn (Mitte) und die Mitglieder des Arbeitsausschusses (von links): Wolfgang Zagel, Daniel Bayer, Manfred Korn, Gudrun Gärtner und Stefan Cagnacci. 

Der Behindertenbeirat der Stadt Bayreuth wurde im Juni 2002 gegründet. Als sachverständiges Gremium steht dieser insbesondere dem Stadtrat und der Stadtverwaltung in für behinderte Mitbürger/-innen relevanten Fragen beratend zur Seite. Reinhold Richter hob hervor, dass der Behindertenbeirat bei allen städtischen Baumaßnahmen mit eingebunden ist. „Das Wichtigste für uns ist, dass wir angehört werden, bevor die Planungen für Neu- und Umbauten abgeschlossen sind“, so der Vorsitzende. Beste Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit sind das Blindenleitsystem auf dem Marktplatz oder RW21 Stadtbibliothek Volkshochschule – bei beiden Projekten brachte sich der Behindertenbeirat aktiv mit ein.

„Unsere Hauptaufgabe besteht jedoch darin, die Barrieren in den Köpfen unserer Mitmenschen abzubauen“, so Richter. Aus diesem Grund werde es auch in Zukunft wieder verschiedene Aktionen geben, die für mehr Toleranz gegenüber Menschen mit Behinderung werben. Eine davon war in der letzten Amtsperiode die Behindertenparkplatz-Aktion: Einen Tag lang waren die Mitglieder des Behindertenbeirates an Supermärkten unterwegs, um den Menschen, die ihr Auto rechtswidrig auf Behindertenparkplätzen abstellten, die „Rote Karte“ zu zeigen.

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