Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

18.01.2011

Kostbare Schätze für das Museum

Oberfrankenstiftung stellt der Richard-Wagner-Stiftung diverse Autographen und Briefe als Dauerleihgabe zur Verfügung

Begutachten die wertvollen Schätze (von links): OB Dr. Hohl, Eckhard Wiltsch, Regierungspräsident Wilhelm Wenning und Dr. Sven Friedrich. Die Oberfrankenstiftung stellt der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth für ihr Nationalarchiv diverse Autographen sowie Briefe an und von Richard Wagner als Dauerleihgabe zur Verfügung. Diese einmaligen Schätze haben einen Wert von insgesamt knapp 100.000 Euro.

Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl präsentierte die Dauerleihgaben jetzt gemeinsam mit dem Leiter des Richard-Wagner-Museums, Dr. Sven Friedrich, Oberfrankens Regierungspräsidenten Wilhelm Wenning und Eckhard Wiltsch von der Oberfrankenstiftung bei einem Pressetermin.

Zu den von der Oberfrankenstiftung erworbenen Autographen zählen die bislang unveröffentlichten Briefe Richard Wagners an Moritz Hauptmann vom 10. November 1843 und an Julius Benedict vom 3. September 1844, ein Änderungsblatt aus „Rheingold“ für eine Wiener Konzertaufführung von 1862 sowie ein autographes Particell des Konzertschlusses zum Vorspiel von „Tristan und Isolde“ vom 7. Dezember 1859. Der Wert dieser vier Autographen liegt bei 79.515 Euro. Hinzu kommt ein Briefkonvolut aus dem Nachlass Günther Ralfs mit insgesamt 64 Autographen aus dem Nachlass Heinrich v. Steins mit Korrespondenzen aus dem engsten Wahnfried-Umkreis, das mit 15.000 Euro zu Buche schlägt.

„Wir sind der Oberfrankenstiftung aus tiefstem Herzen dankbar, dass sie uns diese Schätze als Dauerleihgabe zur Verfügung stellt“, so Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl. Damit leiste die Oberfrankenstiftung erneut einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Nationalarchivs und der Forschung zu Richard Wagner sowie zum steten Ausbau des Richard-Wagner-Museums.