Stadt Bayreuth

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29.07.2010

Kühle Erfrischung aus dem Hahn

Versorgung mit Trinkwasser auch während Hitzewellen gesichert

Auch bei längeren Hitzeperioden ist die BEW mit großen Trinkwasservorräten gerüstet.Die tropischen Temperaturen machen durstig und die kühle Dusche zu Hause zum Segen. An Wasser wird es dabei nicht mangeln, wie die BEW Bayreuther Energie- und Wasserversorgungs- GmbH mitteilt. Man sei auch für längere Hitzeperioden mit großen Vorräten an Trinkwasser gut gerüstet.

Niemand müsse beim Trinkwasser einen Engpass befürchten, so Günter Geist, Leiter des Bereichs Verteilung bei der BEW. „Die Ressourcen, aus denen wir unser Wasser gewinnen, sind ergiebig und bei jedem Regen und sowie bei jeder Schneeschmelze wachsen die Reserven wieder.“ Weil Nachhaltigkeit gerade beim Trinkwasser wichtig sei, entnehme die BEW stets maximal so viel Wasser pro Jahr, wie sich im selben Zeitraum neu bildet.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit gilt auch bundesweit: Nach Angaben des Bundesverbands der Energie und Wasserwirtschaft e. V. liegt die sich jährlich erneuernde Wassermenge in Deutschland bei 188 Milliarden Kubikmetern. Nur 19 Prozent dieser Menge werden entnommen, wobei die öffentliche Wasserversorgung lediglich 2,7 Prozent nutzt. „Trotzdem ist es sinnvoll, bewusst mit dem Lebensmittel Wasser umzugehen“, meint Geist, „denn es steckt ein hoher Aufwand dahinter, aus den natürlichen Wassservorkommen Trinkwasser zu machen und dieses zu den Verbrauchern zu transportieren.“

5,5 Millionen Kubikmeter pro Jahr

Die BEW hat im letzten Jahr rund 5,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser an Haushalte und Betriebe in Bayreuth sowie Gemeindeteilen von Heinersreuth, Gesees und Haag geliefert. Das lebenswichtige Nass stammt aus Grundwasser, das über die Tiefbrunnen Lehen, Osterbrunnen und Eichelacker gefördert wird, aus Quellfassungen im Fichtelgebirge und von der Fernwasserversorgung Oberfranken.

Zur Wasserversorgung der BEW gehören außerdem Hochbehälter, die über 24.000 Kubikmeter Wasser speichern können, ein 331 Kilometer langes Leitungsnetz, über 13.500 Hausanschlüsse und fast 14.000 Wasserzähler. All diese Anlagen werden ständig modernisiert, um die Zahl der Ausfälle zu minimieren. Derzeit läuft etwa der Bau der neuen Trinkwasseraufbereitung Löchleinstal im Fichtelgebirge und die Sanierung des Brunnens Lehen 3.

Die Qualität des Wassers, das in Bayreuth aus den Hähnen kommt, ist hervorragend. Regelmäßig werden an zahlreichen Messstellen Proben genommen und auf alle unter anderem nach der Trinkwasserverordnung relevanten Stoffe untersucht. „Wir prüfen das Wasser zum Teil im betriebseigenen Labor, lassen es aber auch von unabhängigen Experten analysieren“, erläutert Geist.