Stadt Bayreuth

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20.08.2009

Künstlerkneipe „Eule“ wird wiederbelebt

Städtische Gewog kauft das Anwesen und saniert es

Das Bayreuther Traditionslokal Gute Nachrichten für die Freunde des Bayreuther Traditionslokals „Eule“. Die städtische Wohnungsbau- und Wohnungsfürsorgegesellschaft Gewog wird auf Initiative von Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl das bereits seit geraumer Zeit geschlossene, bislang in Privatbesitz befindliche Anwesen kaufen und sanieren.

„Der Verfall ist gestoppt. Die Eule wird weiterleben“, so Oberbürgermeister Dr. Hohl. „Sie ist ein Kultrestaurant für alle, die die Festspiele lieben.“  Die Revitalisierung des Lokals soll laut Gewog-Geschäftsführer Uwe Prokscha auch dazu beitragen, die malerischen Seitengassen des Marktes mehr zu beleben.  

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten, deren Kosten die Gewog auf rund 1,6 Millionen Euro kalkuliert, soll das Lokal, das über viele Jahre hinweg ein Geheimtipp besonders für Städtetouristen während der Festspielzeit war, wieder gastronomisch genutzt werden.  Der Bayreuther Gastronom Thomas Wenk möchte die „Eule“ als neuer Pächter zu altem Glanz zurückführen. Das Lokal soll schon im kommenden Jahr zu den Festspielen wieder geöffnet werden.  

In den Obergeschossen des derzeit einsturzgefährdeten Hauses sind vier kleine Studentenwohnungen geplant, die vermietet werden sollen.