Stadt Bayreuth

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14.09.2016

Kulturausschuss diskutiert Zukunft der Bayreuther Museumsnacht

Kulturreferat will Konzept der Veranstaltung grundsätzlich überdenken

Wie geht es weiter mit der Bayreuther Museumsnacht? Mit dieser Frage wird sich der Kulturausschuss des Stadtrats in seiner öffentlichen Sitzung am kommenden Montag, 19. September, befassen. Die Museumsnacht, die im vergangenen Juni bereits zum 15. Mal in Folge angeboten wurde, leidet seit mehreren Jahren unter rückläufigen Besucherzahlen. Im Kulturreferat der Stadt will man die Veranstaltung daher konzeptionell grundsätzlich überdenken.

Vor nahezu 20 Jahren feierte das Format der „langen Nacht der Museen“ in Berlin Premiere. Über 100 deutsche Städte haben seitdem Musemsnächte eingeführt und sie mehr oder weniger erfolgreich etabliert. In vielen Fällen sind die Besucherzahlen aber inzwischen rückläufig – so auch in Bayreuth. Im Jahr 2010 zählte die Veranstaltung noch über 30.000 Besucher und 5.070 verkaufte Eintrittsbändchen, seither ist ein kontinuierliches Abschmelzen des Interesses zu verzeichnen. Im Juni dieses Jahres wollten nur noch gut 7.500 gezählte Besucher (1.696 verkaufte Eintrittsbändchen) die vielfältigen Angebote der Museumsnacht annehmen. Auch eine Modifizierung des Konzeptes mit Einführung eines Gewinnspiels konnte diesen Trend nicht umkehren.

Das Kulturreferat will daher neue Wege bei der Museumsnacht gehen und das Konzept der Veranstaltung grundsätzlich überdenken. Sollte der Kulturausschuss diesem Vorschlag folgen, so würde es im kommenden Jahr keine Museumsnacht geben. Dies böte die notwendige Zeit, um neue Überlegungen zu erarbeiten, und würde den städtischen Haushalt um knapp 39.000 Euro entlasten.