Stadt Bayreuth

IM FOKUS

29.05.2015

Kunst der Zwanziger Jahre

Kaufmann, 1927, Figurine zur Aufführung  Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk,  nach dem Roman von Jaroslav Hašek.Vom 28. Juni bis 11. Oktober zeigt das Kunstmuseum Bayreuth graphische Arbeiten von George Grosz unter dem Titel „Alltag und Bühne 1914–1931“.

1893 in Berlin als Georg Ehrenfried Gross geboren, studierte er in Dresden und Berlin. 1925 war er in der Ausstellung „Neue Sachlichkeit“ vertreten, war 1930 auf der Biennale in Venedig, erhielt zahlreiche Preise. Bedeutende Museen tätigten Ankäufe seiner Bilder, von den Nationalsozialisten wurden alle diese später als „entartet“ aus den Sammlungen entfernt. Einige sind bis heute verschollen. 1933 wurde er als erster von hunderten von Regimegegnern ausgebürgert. Bereits wenige Tage vor der Machtergreifung Hitlers war er nach New York übergesiedelt. In den USA war er in hoch gelobten Ausstellungen vertreten. 1959, im Jahr seiner Rückkehr nach Deutschland, starb Grosz in Berlin.

Die Ausstellung vermittelt einen einzigartigen Einblick in die Wirren der Zwanziger Jahre und in die Bühnenarbeiten von Grosz. Hier ist Kunst Geschichte.

www.kunstmuseum-bayreuth.de