Stadt Bayreuth

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11.02.2013

Kurzfilmfest “kontrast” vom 15. bis 17. Februar

Rund 70 Filme werden in Bayreuth gezeigt

Plakat kontrast

Seit gut anderthalb Jahrzehnten bereichert „kontrast“ – das Bayreuther Kurzfilmfest die kulturelle Landschaft der oberfränkischen Hauptstadt und wird seinem Publikum auch in diesem Februar „Unglaubliches“ und mehr auf der Leinwand präsentieren.

Ab Freitag, 15. Februar, 18 Uhr, heißt es dann wieder bis Sonntagabend (Beginn des letzten Filmblocks: 19 Uhr) Vorhang auf für zehn Filmblöcke mit fast 70 Filmen, die von internationalen Filmemachern eingereicht und – wie immer – nach intensiver Sichtung durch das Veranstaltungsteam ausgewählt wurden.

Am Sonntagnachmittag, 17. Februar, wird es auch wieder zwei Kinderfilmblöcke geben. Außerdem befasst sich ein Filmblock mit den Festivalhöhepunkten 2012 des renommierten Animationsfilmfestivals aus Bayreuths Partnerstadt Annecy. Einige der Regisseure werden anwesend sein und als Gast des Festivals den interessierten Zuschauern zu ihrem Film Rede und Antwort stehen.

Im Zentrum des festvals steht heuer das Motto „Unglaublich“, das die Filmemacher inspirieren sollte. Begründet wird das Thema unter anderem mit der Magie des Kinos, das Dinge entstehen lässt, die weit über die Realität hinausgehen. Kino ist demnach wie geschaffen als Medium für das „Unglaubliche“.

Was wäre ein Festival ohne Filmpreis?

Traditionell werden auch zum Filmfest „kontrast“ alljährlich zwei Preise verliehen. Den mit 300 € dotierten Sparkasssen Filmpreis erhält der vom Publikum als bester Film ausgewählte Streifen. Den TMT–Sonderpreis der Jury erhält das Werk, das in den Augen der Jury das Sonderthema am besten umgesetzt hat. Der TMT-Sonderpreis ist ebenfalls mit 300 € dotiert.

Im Jahr 2013, in dem Bayreuth zu Ehren von Richard Wagner und Jean Paul einen wahren Jubiläumsmarathon hinlegt, leistet natürlich auch „kontrast“ dazu seinen Beitrag. So werden in einer das Filmfest begleitenden Ausstellung die Ergebnisse eines im Sommer 2012 begonnenen Kunstwettbewerbs zu sehen sein.
Abseits von Film und Video sollten Künstler dort die kreative Auseinandersetzung mit Jean Paul suchen. Dabei war es den Künstlern freigestellt, mit welcher Technik sie das Thema umsetzen. Aus den eingesandten Bewerbungen wurden zwei Kunstprojekte ausgewählt, die bei der Umsetzung finanziell unterstützt wurden. Am Eröffnungstag des Bayreuther Filmfests „kontrast“, am 15.02.2013, ab 18 Uhr, werden die anwesenden Künstler ihre Projekte vorstellen und den Entstehungsprozess erläutern.

Desweiteren befasst sich ein Seminar unter Leitung des Medien- und Kulturwissenschaftlers Herbert Heinzelmann mit dem Thema „Richard Wagner und das Kino“. Heinzelmann hat sich vorgenommen, allen Interessierten ein wenig Aufklärung zu verschaffen über Programmatik, Pathos und Propaganda – wie die Technik der Leitmotive die Filmmusik beeinflusst hat.

Die Eintrittspreise für „kontrast“ liegen bei 5 € pro Filmblock (Ermäßigung möglich), die Vierer-Karte kostet 15 € (Ermäßigung möglich). Bei den Kinderfilmblöcken haben Kinder bis 12 Jahre freien Eintritt in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen. Mitglieder des Knax Clubs der Sparkasse Bayreuth können zusätzlich noch einen Erwachsenen kostenfrei mitnehmen. Seminar, Ausstellung, die alljährliche Filmparty am Samstagabend, 16. Februar, ab 23 Uhr, und die ebenfalls wieder angebotene Kinderbetreuung sind eintrittsfrei.

Weitere Informationen und das ausführliche Programm gibt’s im Internet unter: www.kontrast-filmfest.de