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29.11.2010

Kurzfristige Änderung des Programms beim Herbstabo

Wegen Krankheitsfall: „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ statt „Die Orestie“

Wegen einer schweren Erkrankung muss das Programm des Herbstabos kurzfristig geändert werden. Am Dienstag, 30. November, um 20 Uhr, zeigt das Rheinische Landestheater Neuss im Großen Haus der Stadthalle nicht, wie angekündigt, „Die Orestie“ von Aischylos, sondern „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ von Friedrich Schiller.

Szene aus

Unzufrieden mit der Tyrannenherrschaft sind in Genua fast alle, doch gibt es höchst unterschiedliche Vorstellungen davon, wer der neue Mann an der Spitze des Herzogtums sein soll. Gianettino Doria, der Neffe des aktuellen Herrschers, strebt danach, seinen Onkel im Amt zu beerben. Eine Gruppe Adliger um den Erzrepublikaner Verrina bringt sich gegen Gianettino in Stellung und lehnt jegliche Spielart der Diktatur ab. Den jungen Fiesco reizt die Macht. Er schafft es, die Stimmung gegen Gianettino auf den Siedepunkt zu bringen und die meisten Adligen hinter sich zu scharen. Allein Verrina misstraut seinen Motiven. Fiesco bereitet die Ermordung Gianettinos vor und bändelt gleichzeitig mit dessen Schwester Julia an. Er probiert die verschiedenen Masken der Macht, täuscht und manipuliert alle in seiner Umgebung, Mitstreiter und Feinde. Ein Werkzeug für sein Spiel findet er in Muley Hassan, einem Sklaven, den er bei einem von Gianettino angezettelten Anschlag dingfest gemacht und abgeworben hat.

Die bösen Vorahnungen Verrinas scheinen sich zu bestätigen, als Fiesco durchblicken lässt, dass auch er als Tyrann über Genua herrschen und die Macht nicht teilen will. Verrina initiiert nun die Gegenintrige, um Fiesco aus dem Weg zu räumen.

Für die Inszenierung zeichnet Andre Sebastian verantwortlich, Bühnenbild und Kostüme stammen von Dorit Lievenbrück, die Dramaturgie Barbara Noth. Es spielen unter anderem André Felgenhauer (Fiesco), Emilia Haag (Leonore), Roman Konieczny (Gianettini Doria), Kaspar Küppers (Lomellino), Christiane Nothofer (Julia), Rainer Scharenberg (Verrina) und Stefan Schleue (Muley Hassan).

Die Aufführung beginnt um 20 Uhr im Großen Haus der Stadthalle und dauert rund zweieinhalb Stunden. Karten gibt es an der Theaterkasse am Luitpoldplatz (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr; Samstag, 9 bis 14 Uhr) oder in der Maxstraße 58 (Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr; Samstag, 9 bis 13 Uhr); Tel. 09 21/6 90 01; Fax 09 21/29 48 56; e-mail: info@kurier-tickets.de

Selbstverständlich können bereits erworbene Karten für die ursprünglich geplante Orestie-Aufführung zurückgegeben werden – und zwar sowohl bei der Theaterkasse als auch an der Abendkasse der Stadthalle.