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01.08.2016

Landesgartenschau übertrifft alle Erwartungen

Zwischenbilanz der Landesgartenschau: 550.000 Besucher/innen – Über 20.500 Dauerkarten verkauft – 1.858 Reisebusse

„Die Landesgartenschau ist auf einem guten Weg, die Erwartungen, die wir alle in sie gesteckt haben, zu übertreffen“, äußert sich Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe zufrieden über den bisherigen Verlauf der Landesgartenschau. Gemeinsam mit Hubert Bittlmayer, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Ulrich Schäfer, Präsident des Verbandes Garten- und Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e.V. und den Geschäftsführern der Landesgartenschau in Bayreuth, Dagmar Voß und Ulrich Meyer zu Helligen, hat Merk-Erbe auf dem Landesgartenschaugelände in einem Pressegespräch eine Zwischenbilanz gezogen.

LGS-Zwischenbilanz-7

Zogen eine erfolgreiche Zwischenbilanz (von links): Brigitte Merk-Erbe, Ulrich Schäfer, Hubert Bittlmayer, Ulrich Meyer zu Helligen und Dagmar Voß.

Demnach besuchten bisher rund 550.000 Menschen die Landesgartenschau, das Sommerfest am 23. Juli mit insgesamt 25.000 Besuchern/innen war dabei der meist frequentierte Tag, und mehr als 20.500 Dauerkarten wurden verkauft. Die meisten Besucher kommen – neben Bayreuth und Bayern – vor allem aus Thüringen und Sachsen, „was wohl an der Medienkooperation mit dem Mitteldeutschen Rundfunk liegt, die es in der Art so noch nicht gab“, so die Oberbürgermeisterin. Die ausländischen Gäste stammen vor allem aus Schweden, Österreich, der Schweiz, Polen, Tschechien, aber auch aus den USA, China und Japan. Insgesamt 1.858 Reisebusse steuerten die Landesgartenschau bisher an.

Festspiele des Garten- und Landschaftsbaus

Auch aus der Gastronomie werden beeindruckende Zahlen gemeldet: Fünf Tonnen Bratwürste wurden verbraten, 100.000 Biere gezapft, über 100.000 Eis und mehr als 500 Torten vertilgt. Darüber hinaus hat sich die Landesgartenschau als „Festspiele des Garten- und Landschaftsbaus“ als Frequenzsteiger für die Stadt und die Region Bayreuth bewährt. Laut Merk-Erbe verbuchen zum Beispiel das 40 Kilometer entfernte Kräuterdorf Nagel oder der Ökologisch-Botanische Garten der Universität beachtliche Besucherzuwächse.

„Von einer Landesgartenschau profitieren alle.“

Hubert Bittlmayer freut sich über die erfolgreiche Zwischenbilanz und darüber, dass Bayreuth in diesem Jahr neben dem gewohnten Genuss für die Ohren (Richard-Wagner-Festspiele) auch den Genuss für die Augen bieten kann. „Von einer Landesgartenschau profitieren alle: die Besucher, die sich daran erfreuen, und die Stadt, da sie aufgewertet und etwas Bleibendes geschaffen wird.“ Außerdem stelle eine Landesgartenschau einen starken und wachsenden Wirtschaftsfaktor dar.

Das Landwirtschaftsministerium ist mit zwei Schwerpunkten auf der Landesgartenschau vertreten: Unter dem Motto „Gießen und Genießen – Pflanzen für Garten & Gaumen“ zeigt es den Besuchern, dass Gartengestaltung und die Nutzung des Gartens zur Ernährung nicht im Widerspruch stehen. Die Bayerische Forstverwaltung zeigt unter dem Titel „Sinfonia Concertante“ die große Vielfalt des Waldes. Darüber hinaus informiert es über „Urban Gardening“ und Nachhaltigkeit und beteiligt sich an der „Schule im Grünen“.

Ulrich Schäfer ist „stolz darauf, dass wir Garten- und Landschaftsbauer mit zahlreichen Maßnahmen zu diesen höchst erfreulichen Besucherzahlen beitragen konnten“. Er weist auf die sieben unterschiedlich gestalteten Hausgärten hin, die von Mitgliedern des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e.V. im Eingangsbereich, der „Ouvertüre“, gestaltet wurden und „wahre Publikumsmagnete sind“.

Kultbands in den Startlöchern

Die zweite Halbzeit der Landesgartenschau ist eingeläutet – und die Besucher können sich auf viele weitere Events freuen: zum Beispiel das Konzert von Echo-Preisgewinnerin Oonagh am 13. August oder die Auftritte der Kultbands Münchener Freiheit am 27. August und Bananafishbones am 24. September.

Finanzen und Förderer

Im Investitionshaushalt stehen für Baukosten und Baunebenkosten 10,5 Millonen Euro netto, im Durchführungshaushalt 9,2 Millionen Euro netto zur Verfügung. Gefördert wird die Landesgartenschau mit 2,88 Millionen Euro aus EU-Mitteln (EFRE-Programm IWB Bayern 2014-2020), mit 2,88 Millionen Euro durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit und mit 175.000 Euro durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.