Für die Festspiel- und Universitätsstadt ist der Zuschlag
zur Landesgartenschau das glückliche Ende einer langen Bewerbungsgeschichte. Bereits zum dritten Mal hatte die Stadt 2008 den Hut in den Ring geworfen. Trotz zweier erfolgloser Anläufe
war am Konzept für eine Landesgartenschau stetig weiter gefeilt worden - letztlich mit Erfolg, wie das Votum der Jury zur Vergabe der Bayerischen Landesgartenschauen vom Frühjahr
2009 belegt.
Die Kernidee des Bayreuther Konzeptes sieht die Schaffung eines neuen Parks in der Oberen Mainaue vor. Er soll als Verbindung zwischen der Innenstadt und dem barocken Landschaftspark der Eremitage dienen. Es handelt sich hierbei um ein Areal, das derzeit nur über eine geringe Aufenthaltsqualität verfügt. Der neue Park soll der Erholung dienen, aber auch viel Platz und Gelegenheiten für etliche Freizeitaktivitäten sowie neue, gute Radwegeverbindungen bieten. Er wird sowohl ein Auenpark als auch ein Sport- und Generationenpark mit vielfältigen Nutzungsangeboten sein.