Stadt Bayreuth

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02.09.2010

Laternenmasten in St. Georgen und Burg werden geprüft

Über 130 Masten, die älter als 25 Jahre sind, werden von Fachfirma unter die Lupe genommen

Die Masten von Straßenlaternen müssen – wie Ampelanlagen, Flutlichtmasten oder Verkehrszeichen auch – einer Vielzahl von Belastungen Stand halten. Sturm, Schnee, Eis, Salz und Vandalismus setzen ihnen über die Jahre hinweg zu und können zu Schäden führen, die die Standfestigkeit beeinträchtigen. Das städtische Tiefbauamt lässt daher derzeit in den Stadtteilen St. Georgen und Burg rund 130 Laternenmasten, die älter als 25 Jahre sind, überprüfen. Die Aktion dauert noch bis einschließlich Mittwoch, 8. September.

Bei der Begutachtung verlässt man sich nicht mehr auf den Augenschein. Vielmehr kommt ein innovatives Verfahren zum Einsatz, um eventuellen Schäden auf die Spur zu kommen. Bei der Standsicherheitsprüfung, die von einer Fachfirma aus Lübeck vorgenommen wird, werden mit einem hoch entwickelten Prüfgerät exakte Messdaten ermittelt, auf deren Grundlage zweifelsfrei festgestellt werden kann, ob ein Mast noch „haltbar“ oder umsturzgefährdet ist. Mast für Mast wird ein Belastungsdiagramm erstellt, welches die Schwachstellen aufspürt und dokumentiert. Hierfür wird der Mast einer Zug- und Druckkraft ausgesetzt, die einem Vielfachen der Windlast entspricht.

Für die Stadt bedeutet die Standsicherheitsprüfung – das sogenannte Mast-EKG – auf längere Sicht ein erhebliches Einsparpotential bei den laufenden Wartungs- und Unterhaltskosten. Durch die Prüfungen ist gewährleistet, dass nur die wirklich gefährdeten Masten ausgewechselt werden. Bisher wurde routinemäßig aufgrund von Erfahrungswerten ein turnusmäßiger und kostenintensiver Austausch vorgenommen.