Stadt Bayreuth

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17.12.2014

Liszt lockt wieder

Weimar und Bayreuth laden auch 2015 wieder zum internationalen Wettbewerb

Budapest, Utrecht – und Weimar: Längst ist der in Kooperation mit der Stadt Bayreuth ausgerichtete Weimarer Liszt-Wettbewerb einer der drei international bedeutsamsten, die dezidiert das Werk Franz Liszts ins Zentrum des Leistungsvergleichs stellen. Vom 20. Oktober bis 1. November 2015 laden nun die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und die Stadt Bayreuth zum 8. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs Weimar – Bayreuth ein. Nach der ersten Runde in der Wagner-Stadt zieht der Wettbewerb für die weiteren Wertungsrunden nach Weimar um. Anmeldeschluss ist der 20. Juli 2015.

Der in Kooperation mit der Stadt Bayreuth ausgerichtete Weimarer Franz-Liszt-Wettbewerb findet im Oktober 2015 zum 8. Mal statt. Foto: Guido Werner

Während die erste Runde in Bayreuth ausgetragen wird (20. bis 25. Oktober), wechseln die Teilnehmer für die zweite (27./28. Oktober) sowie die dritte Runde (29./30. Oktober) in das Fürstenhaus der Weimarer Musikhochschule. Besser lässt sich eine Vergleichbarkeit nicht herstellen: Liszts majestätische h-Moll-Sonate ist der alleinige Programmpunkt in der dritten Wertungsrunde. Die international besetzte Jury unter Vorsitz der Weimarer Klavierprofessorin Gerlinde Otto entscheidet dann, wer am 31. Oktober 2015, um 19.30 Uhr, beim Finalkonzert in der Weimarhalle mit der Staatskapelle Weimar Liszts Klavierkonzerte bzw. den „Totentanz“ aufführen dürfen. Das Preisträgerkonzert wird dann wiederum in Bayreuth zu erleben sein: Die Gewinner spielen am 1. November um 20 Uhr in der Stadthalle Bayreuth Werke aus ihrem Wettbewerbsprogramm.

Zur Jury gehören neben Gerlinde Otto auch Rolf-Dieter Arens (Deutschland), Paul Badura-Skoda (Österreich), Wolfgang Döberlein (Deutschland), Manana Doijashvili (Georgien), Janina Fialkowska (USA/Kanada/Polen), Young-Lan Han (Südkorea), Leslie Howard (Großbritannien), Vadim Monastyrski (Israel) und Stefan Vladar (Österreich). Der international besetzten Jury obliegt die Entscheidung, die Preise im Gesamtwert von 25.000 Euro an die größten Talente zu vergeben. Der 1. Preis des Wettbewerbs ist mit 12.000 Euro, der 2. Preis mit 8.000 Euro und der 3. Preis mit 5.000 Euro dotiert. Hinzu kommen Sonderpreise, Anschlusskonzerte und eine Rundfunkproduktion.

Das verlangte Wettbewerbs-Repertoire legt in allen Wertungsrunden einen deutlichen Fokus auf das Klavierwerk Franz Liszts. Ausnahmen sind in der ersten Runde Werke von Bach und Chopin sowie in der zweiten Runde eine Beethoven-Sonate und eine Ligeti-Etüde. Aus dem Oeuvre Liszts erklingen unter anderem Liedtranskriptionen, Etüden, weitere Werke nach Wahl, in der dritten Runde dann die h-Moll-Sonate sowie im Finale seine beiden Klavierkonzerte bzw. der „Totentanz“.

Der vor 20 Jahren von der Weimarer Musikhochschule ins Leben gerufene Wettbewerb wird maßgeblich vom Freistaat Thüringen, von der Stadt Bayreuth und der Oberfrankenstiftung finanziert. Unterstützung leistet auch die NEUE LISZT STIFTUNG WEIMAR. Die künstlerische Leitung übernimmt Prof. Rolf-Dieter Arens.

Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/Liszt

(Quelle: Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar)