Stadt Bayreuth

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23.10.2007

Markgrafenstädte ziehen an einem Strang

Die Jahre 2008 und 2009 bescheren der Stadt Bayreuth ein ganz besonderes Doppeljubiläum. Dann jährt sich der Todestag von Markgräfin Wilhelmine am 14. Oktober zum 250. Mal und ihr Geburtstag ein Jahr später am 3. Juli zum 300. Mal. Vor diesem Hintergrund haben sich jetzt Vertreter der fränkischen Markgrafenstädte bei einer Arbeitskonferenz in der Eremitage auf eine ganze Reihe gemeinsamer Projekte verständigt, bei denen man eine enge Zusammenarbeit suchen will.

Bereits im vergangenen August waren erstmals kompetente Gesprächspartner in Sachen Markgrafen und Wilhelmine-Doppeljubiläum aus den Städten Bayreuth, Ansbach, Erlangen, Neustadt a. d. Aisch, Wunsiedel und dem Landkreis Kulmbach zu einem ersten Meinungs- und Erfahrungsaustausch zusammengekommen, um über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu diskutieren. In einem zweiten Schritt wurden nun gemeinsame Projekte festgelegt, die in Arbeitsgruppen bearbeitet werden sollen und von deren Vermarktung letztlich alle Partner profitieren werden.

Ganz oben auf der Agenda steht die Erstellung eines touristischen Faltblatts „Gartenrouten“ beziehungsweise „Markgrafenrouten“ – eventuell auch in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Gartenkultur. Auch bei der Entwicklung weiterer gemeinsamer Werbeaktivitäten, etwa für themenbezogene Rundgänge, sucht man den Schulterschluss. Hierzu gehören auch die Erarbeitung eines gemeinsamen Auftritts der Markgrafenstädte im Internet und eines Logos als unverwechselbares Markenzeichen.

Konsequenterweise ist daher auch an eine gemeinsame Präsentation auf der Oberfrankenausstellung in Bayreuth im Oktober 2008 sowie bei der Internationalen Tourismusbörse (ITB) gedacht. Auch die Konzeptionierung einer Wanderausstellung gehört zum Arbeitsspektrum, das sich die Wilhelmine-Konferenz für die kommenden Monate vorgenommen hat. – immer mit dem Ziel, sich gegenseitig besser zu vernetzen und bestehende wie neue Angebote gebündelt und somit schlagkräftiger zu präsentieren.

Die aus einer ganzen Reihe von Vorschlägen und Ideen herausgearbeiteten Projekte sollen nun in einem weiteren Schritt in Arbeitsgruppen mit Leben erfüllt werden.