Stadt Bayreuth

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28.02.2014

medi bayreuth vor dem wohl wichtigsten Saisonspiel

Bayreuths Basketball-Bundesligist empfängt Rasta Vechta

Basketball in der OberfrankenhalleVor einem richtungsweisenden Spiel steht medi bayreuth am kommenden Sonntag, 2. März. Bereits ab 15 Uhr kommt es zum Duell mit Aufsteiger RASTA Vechta.

Ein Blick auf die Tabelle genügt, um die Brisanz zu erkennen: Als 16. der Beko BBL rangieren die Niedersachsen genau einen Platz vor den Bayreuthern. Der Vorsprung beträgt lediglich zwei Punkte, zudem hat das Team von Trainer Pat Elzie das Hinspiel knapp mit 85:80 für sich entscheiden können. Bei einem Sieg mit mehr als sechs Körben Differenz würde medi bayreuth vorerst die Abstiegsränge verlassen – eine Niederlage würde einen Rückstand von zwei Siegen auf das rettende Ufer bedeuten, zudem hätte man noch die Bürde des Vergleiches gegenüber dem Aufsteiger.

Während die Mannschaft von Michael Koch in Oldenburg schon früh ins Hintertreffen geriet und am Ende mit 111:78 unterlag, hatten die Niedersachsen eine Sensation vor Augen. In den letzten Sekunden unterlag man am Mittwochabend in eigener Halle mit 80:82 gegen die Telekom Baskets Bonn. Sechs Minuten vor Spielende hatte man dabei noch eine solide Führung von acht Punkten inne. Somit wurde es nichts mit dem sechsten Saisonsieg – neben Bayreuth konnte Vechta bislang in Trier und Tübingen, gegen Bremerhaven und in Würzburg gewinnen.

Im Hinspiel – es war der erste Bundesliga-Heimsieg des Aufsteigers – entwickelte sich eine spannende Partie. Ging das erste Viertel noch an medi bayreuth so drehte Vechta das Spiel bis zum 50:42 Pausenstand. Im dritten Viertel hielten die Niedersachsen ihren Vorsprung, der aber immer weiter schmolz – bis in der 39. Minute Kevin Hamilton den Ausgleich erzielte. Doch schon im Gegenzug holte sich Vechta die Führung zurück und sicherte sich einen knappen Heimsieg. 

Jump in der Oberfrankehalle um 15 Uhr

„Wenn man auf die Tabelle blickt, kristallisiert sich heraus, dass das Spiel ein vorentscheidendes ist. Würzburg hat am Mittwoch gewonnen und nun gegenüber Tübingen, Vechta und uns ein wenig Vorsprung. Wir wissen, dass wir mit einem Sieg den direkten Vergleich holen können und legen unseren Fokus darauf“, sagt medi-Trainer Michael Koch. „Was in Oldenburg überraschend war ist die Tatsache, dass wir defensiv überlaufen worden sind, denn das hatte in den letzten Wochen einigermaßen gut geklappt. Im Training ist daher die Gangart in den letzten Einheiten vor dem Vechta-Spiel etwas härter. Wir müssen mehr Intensität zeigen, auch wenn wir Trainieren. Dadurch müssen wir den Kampfgeist stärken, den wir am Sonntag brauchen.“

Jump in der Oberfrankenhalle ist am Sonntag, 2. März, bereits um 15 Uhr. Karten gibt es online unter tickets.medi-bayreuth.de, beim Nordbayerischen Kurier (Maxstraße 58-60), an der Theaterkasse (Opernstraße 22) sowie in den Base-Shops in Bayreuth (Rotmain-Center) und Kulmbach (Fritz).

(Quelle: medi bayreuth)