Stadt Bayreuth

13.03.2009

Mehr Förderung für mittelständische Unternehmen

Die Bundesregierung hat die Fördermöglichkeiten des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand erweitert. Die Innovationsoffensive Ostbayern bei der IHK für Oberfranken Bayreuth bietet aktive Unterstützung auf dem Weg durch den Förderdschungel an.

In den vergangenen Jahren wurden im Rahmen der Förderprogramme ProInno und dem Nachfolgeprogramm Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) über 141 Unternehmen und 3 Forschungseinrichtungen in Oberfranken gefördert. Dabei kam der oberfränkischen Wirtschaft eine Förderung von über 12 Mio. Euro zugute. Nun hat die Bundesregierung die Fördermöglichkeiten des Programms zusätzlich erweitert. Davon können insbesondere innovative mittelständische Unternehmen Oberfrankens profitieren.

Klaus Smolik, Innovationsberater bei der Innovationsoffensive Ostbayern (IOO), ansässig bei der IHK für Oberfranken Bayreuth, erläutert die wesentlichen Aspekte, um die das Förderprogramm ZIM erweitert wurde: „Zum einen wurde das Fördermittelbudget auf 1,5 Mrd. Euro aufgestockt. Dies entspricht mehr als einer Verdopplung des vorherigen Budgets. So haben nun auch Unternehmen in den alten Bundesländern die Chance, eine Förderquote von bis zu 45%, also max. 182.000 Euro, in Anspruch zu nehmen. Des Weiteren können ab sofort auch Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten in den Genuss der aufgestockten Fördermittel kommen. Dies ist eine Neuerung, von der insbesondere die Region Oberfranken mit seiner starken mittelständischen Struktur profitieren kann.“

Trotz der hohen Förderung in den vergangenen Jahren sei das Potenzial förderfähiger Vorhaben in Oberfranken noch längst nicht ausgeschöpft, so Smolik. „Insbesondere durch die Erweiterungen des Programms eröffnen sich vielfältige Chancen für innovative mittelständische Unternehmen, die nicht ungenutzt bleiben sollten.“ Mit ZIM können Projekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen gefördert werden. Eine Einschränkung auf bestimmte Technologien oder Branchen erfolgt dabei nicht.

„Gelegenheit beim Schopf packen“

„Durch die Wirtschaftskrise ist der Finanzierungsbedarf für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des Mittelstands deutlich gewachsen“, so Smolik. Die Krisenzeit könne genutzt werden, um sich im Betrieb neu aufzustellen und Innovationen zu implementieren. „Wir hoffen, dass viele Unternehmen aus Oberfranken die Gelegenheit beim Schopf packen und die erweiterten Möglichkeiten des Förderprogramms in Anspruch nehmen werden.“

Das Team der Innovationsoffensive Ostbayern (IOO) bietet aktive Unterstützung auf dem Weg durch den Fördermitteldschungel an. Die Innovationsberater führen mit interessierten Unternehmen individuelle Beratungsgespräche und unterstützen bei Antragstellung und dem gesamten Antragsverfahren. Zudem werden laufend aktuelle Informationsveranstaltungen und Workshops rund um das Thema ZIM angeboten.

Weitere Informationen

www.bayreuth.ihk.de

Innovationsoffensive Ostbayern, Klaus Smolik, Tel. 0921/886-116