Stadt Bayreuth

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27.06.2014

Mehr Platz für die Grund- und Mittelschule St. Georgen

Einweihung des neuen Erweiterungsbaus – Stadt Bayreuth hat in zwei Jahren über 3 Millionen Euro investiert
Freuen sich über die neuen Räume: Manfred Dütsch und Gabi Hemmer, Rektoren der Mittel- und Grundschule St. Georgen, sowie OB Merk-Erbe

Die Stadt Bayreuth hat in Regie des städtischen Hochbauamtes in einer knapp zweijährigen Bauzeit 3,275 Millionen Euro in die Erweiterung der Grund- und Mittelschule St. Georgen investiert. Durch die Schaffung eines Erweiterungsbaus wurden die Raumnöte der Mittelschule behoben, die dadurch frei werdenden Kapazitäten im bestehenden Gebäude liefern den erforderlichen zusätzlichen Platz für die Grundschule. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe konnte am Freitag, 27. Juni, gemeinsam mit Vertretern der Stadtratsfraktionen, der beiden Schulleitungen, des Elternbeirats sowie der Lehrer und Schüler beider Schulen die offizielle Einweihung des Erweiterungsbaus feiern.

Die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau konnten bereits Anfang Januar dieses Jahres abgeschlossen werden. Seit Anfang Juni sind nun auch die Umbauarbeiten im bestehenden Gebäude fertig.

Die Erweiterung der Grund- und Mittelschule St. Georgen hat die städtischen Gremien über Jahre hinweg beschäftigt. Ihre Vorgeschichte reicht zurück bis ins Jahr 2008. Damals wurden erste Planungsmittel für einen Erweiterungsbau im städtischen Haushalt angemeldet. Drei Jahre später stand dann nach eingehender Abstimmung des Raumprogramms mit den beiden Schulleitungen und der Regierung von Oberfranken der Entwurf für das Bauprojekt fest. Im gleichen Jahr stimmte der Bauausschuss der Planung des Hochbauamts zu. Die Regierung von Oberfranken gab im März 2012 schließlich grünes Licht für den vorzeitigen Baubeginn, der im Juli 2012 begann.

Der für die Grundschule St. Georgen gegebene Erweiterungsbedarf kann nun durch die bislang von der Mittelschule genutzten Räume im 1. und 2. Obergeschoss des Mittelbaus abgedeckt werden. Mit Abschluss der Bauarbeiten sind beide Schulen eindeutig räumlich voneinander getrennt. Die Grundschule verfügt nun unter anderem über 12 Klassenzimmer, 5 Gruppenräume, eine Bibliothek, einen Werk- sowie einen Textilraum. Hinzu kommen Räume für die Schulleitung, ein Mehrzweckraum, eine Werkstatt und vieles mehr. Der Umbau, bei dem es sich vorwiegend um das Einziehen von Trennwänden sowie Arbeiten an der Elektroinstallation handelte, hat rund 230.000 Euro gekostet.

Großer Bahnhof bei der Einweihung des Erweiterungsbaus

Erweiterungsbau für die Mittelschule

Der Erweiterungsbedarf der Mittelschule wurde durch einen Anbau am Ostbau des bestehenden Gebäudes abgedeckt. Insgesamt sind hier 9 neue Klassenzimmer, zwei Ausweichräume, Räume für die Schulleitung, ein Kopierraum und ein Lehrerzimmer entstanden. Mit im Raumprogramm enthalten ist auch ein Speisesaal für die Ganztagsschule, Räumlichkeiten für die Essensausgabe und drei Aufenthaltsräume.

„Die Zeit der Provisorien an der Grund- und Mittelschule St. Georgen ist nun endlich Geschichte und das leidige Raumproblem behoben“, freute sich Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe beim offiziellen Einweihungstermin. Die Bildungschancen in Bayreuth zu verbessern und Schülern wie Lehrern einen ansprechenden Arbeitsplatz zu verschaffen, sei das gemeinsame Ziel von Stadtrat und Verwaltung. „Wir verfügen in Bayreuth über ein breites Spektrum von Schulen unterschiedlichster Ausrichtung, die eine qualifizierte Ausbildung unserer Kinder auf hohem Niveau garantieren. Diese Infrastruktur ist Chance, aber auch Verpflichtung. Denn sie muss den sich ändernden Anforderungen unseres Bildungssystems immer wieder angepasst werden.“ Für die Stadt bedeute dies eine Daueraufgabe, die viel Geld koste, der sich das Rathaus aber gerne stelle. „Investitionen in die Bildung unserer Kinder sind Investitionen in unser aller Zukunft“, betonte die Oberbürgermeisterin.

Alles in allem stehen der Grund- und Mittelschule St. Georgen nun nach Abschluss der Bauarbeiten rund 1.000 Quadratmeter neue Nutzfläche zur Verfügung. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 3,275 Millionen Euro, der größte Teil hiervon, nämlich 3,045 Millionen Euro, flossen in die Errichtung des Erweiterungsbaus. Realisierbar wurde das Projekt nicht zuletzt dank staatlicher Zuschüsse in Höhe von 1,36 Millionen Euro.